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Dachdämmung

Bis zu 20 Prozent Energie sparen

Wie ein Dach gedämmt wird, hängt von der späteren Nutzung ab. Wie ein Dach gedämmt wird, hängt von der späteren Nutzung ab. Quelle: Velux/BHW Bausparkasse

Im Winter klirrende Kälte, im Sommer bullige Hitze – ohne gute Dämmung ist jedes Dachgeschoss unbewohnbar.

Und teuer! Schlecht gedämmte Dächer sind verantwortlich für den Verlust von bis zu 20 Prozent der Heizenergie eines Hauses. In eine bessere Energiebilanz und erhöhten Wohnkomfort zu investieren lohnt sich für Hausbesitzer. Förderungen gibt es reichlich.

Schlechte und kaum vorhandene Dachdämmung macht vielen Hausbesitzern zu schaffen. Der Raum unterm Dach ist unbewohnbar, die Wärmeverluste verursachen hohe Kosten. „Bis zu 500 Euro können Hausbesitzer im Jahr sparen, wenn sie in eine vernünftige Dämmung des Dachgeschosses investieren“, sagt Stefanie Binder von der BHW Bausparkasse. Nebenkosten und auch der Co2-Ausstoß des Gebäudes sinken nachhaltig.

Von außen oder von innen?

Zu einer Aufdachdämmung raten Fachbetriebe, wenn das Dach ohnehin neu eingedeckt werden soll oder größere Sanierungsarbeiten an Dacheindeckung und Dachstuhl erforderlich sind. Die Kosten liegen bei 125 bis 210 Euro pro Quadratmeter. Die Dämmung von innen ist deutlich einfacher und günstiger (25 bis 50 Euro pro Quadratmeter). Aber Vorsicht: Die Gefahr der Wärmebrückenbildung ist groß. Jede noch so kleine Ritze kann später zu Nässe und Schimmelbildung führen.

Späterer Ausbau nicht ausgeschlossen

Für jedes Gebäude und jeden Anwendungsfall gibt es geeignete Dämmstoffe aus mineralischen, nachwachsenden oder synthetischen Rohstoffen. Sie alle sparen in ihrem Lebenszyklus mehr Energie ein, als ihre Herstellung benötigt. Wie ein Dach gedämmt wird, hängt von der späteren Nutzung ab. Binder rät zur weitsichtigen Planung. „Um sich alle Optionen freizuhalten, sollten Hausbesitzer bei der Wahl der Dämmung einen späteren Ausbau berücksichtigen.“ Am besten, man setzt vor der Sanierungsmaßnahme auf professionelle Planung und Beratung.

Fördergelder nutzen

Fördergelder gibt es, wenn die Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) eingehalten werden. Für die Erneuerung der Dacheindeckung im Zusammenhang mit einer Dachdämmung, die Modernisierung der Dachdämmung oder den Einbau neuer Dachfenster bieten das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) wie auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Zuschüsse beziehungsweise zinsgünstige Kredite.

Quelle: Velux/BHW Bausparkasse

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