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Vor allem Jüngere planen eigene vier Wände

Die eigenen vier Wände sind für viele junge Leute ein festes Ziel ihrer Lebensplanung... Die eigenen vier Wände sind für viele junge Leute ein festes Ziel ihrer Lebensplanung... Foto: Bausparkasse Schwäbisch Hall / Scheyhing

Vom Mieter zum Eigentümer

Der Erwerb eigener vier Wände ist für viele jüngere Bundesbürger ein festes Ziel ihrer persönlichen Lebensplanung. Denn: „Traditionelle Werte allgemein und Wohneigentum im Besonderen stehen bei jungen Leuten wieder hoch im Kurs“, kommentiert Carolin Großhauser von der Bausparkasse Schwäbisch Hall und verweist auf aktuelle Ergebnisse aus der Jugendforschung.

Bei einer TNS Infratest-Repräsentativumfrage gaben 35 Prozent der Befragten bis 24 an, in den nächsten zehn Jahren eine Wohnung kaufen oder ein Haus bauen zu wollen. In der Altersgruppe der 25- bis 35-Jährigen beabsichtigen dies 31 Prozent. Auch die GfK ging der Frage nach: „Wie tickt die nächste Generation von Haushaltsgründern?“ Die Ergebnisse lassen sich auf den Nenner bringen: Junge Leute haben von ihren Eltern weitgehend traditionelle Grundwerte übernommen; sie setzen sie nur mit den modernen Technologien des digitalen Zeitalters um. Die Sehnsucht nach einem geregelten Leben ist bei der untersuchten Zielgruppe der 18- bis 24-Jährigen deutlich erkennbar. Familiengründung, finanzielle Sicherheit und ein schönes eigenes Zuhause sind zentrale Lebensziele.

Auch die letzte Sinus-Jugendstudie stellte bei den 14- bis 17-Jährigen den „Wunsch nach Orientierung und Sicherheit“ fest sowie eine „gewachsene Sehnsucht nach Aufgehoben- und Akzeptiertsein“. Und das auf junge Zielgruppen spezialisierte Netzwerk Youngcom ermittelte, dass neun von zehn der 15- bis 24-Jährigen später einmal ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung besitzen wollen. Dafür sind die jungen Erwachsenen auch bereit, Geld auszugeben: 29 Prozent der Generation Y würden ihr verfügbares Einkommen am ehesten in den Traum vom Eigenheim investieren. Zum Vergleich: Für 25 Prozent hat moderne Technik wie Smartphone, Tablet oder ein internetfähiger Fernseher Priorität, für 17 Prozent das Auto.

„Der Traum von den eigenen vier Wänden ist ungebrochen“, resümiert Großhauser. „Mag das Haus für die Generation ihrer Eltern noch klassisches Statussymbol gewesen sein, so ist es den jungen Menschen heute vor allem als Rückzugsort fürs private Glück wichtig. Und im Vergleich zu ihren Eltern und Großeltern haben sie angesichts historisch günstiger Zinskonditionen auch gute Voraussetzungen, sich diesen Traum schnell erfüllen zu können.“

Quelle: Schwäbisch Hall

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