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Mit den richtigen Gartenmöbeln bequem in die Outdoorsaison

Mit den richtigen Gartenmöbeln bequem in die Outdoorsaison Mit den richtigen Gartenmöbeln bequem in die Outdoorsaison

Ein Platz unter freiem Himmel ist für sehr viele Menschen der perfekt Ort, an dem man die Seele baumeln lassen, abschalten und eins mit der Natur sein kann. Vermehrt ziehen junge Familien aus der Stadt wieder auf das Land, um sich den Traum vom eigenen Garten zu erfüllen. Um dort mit Partner, Kindern oder Freunden zu entspannen, braucht es ausreichend Sitzmöglichkeiten. Gartenmöbel aus Materialien wie Holz fügen sich mit ihren warmen Farben besonders harmonisch in die Natur ein und schaffen damit einen Ort, der zum gemütlichen Niederlassen einlädt. Damit sie einem lange erhalten bleiben, sollte man vor dem Kauf einige Punkte bedenken.

Worauf muss man bei der Anschaffung achten?

Aus einer ansprechenden Auswahl an Gartenmöbeln kann man sich für verschiedene Materialien sowie bereits komplette Möbelsets entscheiden. Holzmöbel werden grundsätzlich aus verschiedenen Arten hergestellt. Jedes Holz hat dabei seine Besonderheiten.

Robinie

Das Holz der Robinie stammt aus dem Südosten der USA und zählt zu den sogenannten Harthölzern. Seit dem 18. Jahrhundert ist es zunehmend auch in Europa zu bekommen. Es verfügt über eine enorme Witterungsbeständigkeit, weshalb man es sowohl behandelt, als gleichermaßen unbehandelt im Freien verwenden kann.

  • Unbehandelte Robinie besitzt die Farbe hellbraun, dunkelt jedoch noch etwas nach.
  • Wenn man das Holz mit Öl einlässt, ähnelt der Farbton einem Haselnussbraun.

Eiche

Die Eiche hat ihre Heimat in Deutschland und zählt zu einem der robustesten Hölzer. Sehr häufig wird das Holz im Innenbereich zu Deckenbalken oder Treppengeländern verarbeitet und hält dabei im Schnitt mehrere hundert Jahre Bestand. Im Außenbereich ist es nicht minder langlebig: Hier kann es ebenso ohne Behandlung in Form von Möbelstücken zum Einsatz kommen. Dabei erhält es allerdings mit der Zeit eine gräuliche Patina. Ursprünglich ist es Gelbbraun.

Fichte

Die Fichte wurde 2017 zum Baum des Jahres erkoren, weil sie Ende des 18. Jahrhunderts entscheidend zum Wiederaufbau deutscher Wälder beigetragen und somit für ausreichend Holzbestand gesorgt hat. Das Holz der Fichte ist besonders beliebt, weil es hell und freundlich wirkt und zudem kostengünstig ist. In unbehandelter Form ist es allerdings nicht für den Außenbereich geeignet, weil es nicht sehr robust und witterungsbeständig ist. Daher muss man seine Oberfläche vorab mit einem Öl einlassen und diesen Vorgang jährlich erneuern.

Wie pflegt man Holzmöbel richtig?

Unabhängig davon, für welche Art man sich entscheidet – Holz ist ein Naturmaterial, welches gepflegt werden muss, damit man sich langfristig an seinem äußeren Erscheinungsbild erfreuen kann. Die Behandlung mit Öl versiegelt dabei nicht nur das Holz und macht es witterungsbeständig, sondern lässt es gleichermaßen in neuem Glanz erstrahlen. Schritt für Schritt geht man dabei folgendermaßen vor:

  1. Schritt: Zunächst säubert man die Oberfläche mit einem speziellen Holzreiniger und lässt diesen nach Herstellerangaben einwirken. Anschließend spült man ihn mit klarem Wasser gründlich ab. Hartnäckige Verschmutzungen lassen sich mit einer weichen Bürste entfernen.
  2. Schritt: Wenn das Holz gut getrocknet ist, entfernt man abstehende Fasern mit einem Schleifklotz.
  3. Schritt: Mit einem Pinsel oder Lappen trägt man das Holzöl auf.

Gut zu wissen: Beim ersten Mal sollte man das Holz zweimal mit dem Öl anstreichen. Zur jährlichen Nachbehandlung genügt ein einmaliger Anstrich.

Wie und wo lagert man Holzmöbel in der kalten Jahreszeit?

Gartenmöbel aus Holz sollte man in der kalten Jahreszeit in jedem Fall im Innenbereich lagern, um sie nicht unnötigem Witterungsbefall auszusetzen. Generell gilt

  • Die Holzmöbel müssen trocken gelagert sein.
  • Sie sollten keiner UV-Strahlung ausgesetzt sein.
  • Man sollte sie frostfrei aber nicht beheizt lagern.

Wer im Haus keinen Platz hat, die Holzmöbel unterzubringen, der sollte sie im Winter zumindest unter Dach stellen und mit speziellen Schutzhauben versehen.

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