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Wellness zu Hause genießen

Meditation Foto: www.stockunlimited.com Meditation Foto: www.stockunlimited.com

Wohlige Wärme und Gesundheit für den ganzen Körper

Wellness zu Hause genießen Foto: www.stockunlimited.com

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Eiskalter Regen prasselt aufs Dach, Schnee verwandelt Straßen und Gehwege in Rutschbahnen. Der Wind pfeift durch Häuser, Bäume, die Kleidung. Alle, die zwischen Oktober und März vor die Tür gehen, kennen dieses unangenehme Gefühl von nasser Kälte, die an einem hochkriecht und krank macht. „Jetzt nur nach Hause“, heißt es dann – ins warme Wohnzimmer, in die heiße Badewanne, in die eigene Heimsauna. Dann hat auch die Erkältung keine Chance mehr.

In der kalten Jahreszeit sind öffentliche Bäder, Saunen und Wellnesstempel gut besucht. Doch hygienisch sind diese Massenvergnügen selten. In ihrem feuchtwarmen Klima fühlen sich Pilze, Keime, Bakterien besonders wohl, vermehren sich massenhaft und verbreiten sich von Mensch zu Mensch. Dann doch besser in die eigene Badewanne steigen, in der eigenen Sauna entspannen, Wellness zu Hause genießen.

Kleine Auszeiten gegen den Stress

Wellness liegt im Trend. Nicht nur im Herbst und im Winter. Da immer mehr Menschen beruflichem Stress und Mehrfachbelastungen im Alltag ausgesetzt sind, ist es umso wichtiger, sich kleine Auszeiten zu gönnen. Dabei muss es nicht immer ein teures Wochenende im Wellness-Hotel sein. Erholung kann auch ganz einfach zu Hause gelingen.

Einfach und wirkungsvoll: in der eigenen Wanne abtauchen, denn Baden entspannt die gesamte Körpermuskulatur. Musik im Hintergrund, ganz gleich ob klassische Musik, Pop, Meeresrauschen oder Jazz, beruhigt zusätzlich. Dann folgt der Badezusatz, damit das ganz persönliche SPA mit allen Sinnen genossen werden kann. Um die Laune zu heben, eignen sich Zitrusdüfte und Bergamotte. Vanille und Rosen duften sinnlich. Lavendel, Kamille, Anis und Sandelholz garantieren einen erholsamen Schlaf. Viele Badeprodukte sind bereits mit Aromaölen angereichert, die Öle können aber auch in der Apotheke günstig erworben werden.

Die ganz private Sauna erleben

Sauna im eigenem Haus Foto: www.stockunlimited.com

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Die Sauna zu Hause ist gerade – aber nicht nur –  in der kalten Jahreszeit eine wunderbare Form der Entspannung und Erholung. In gewohntem Ambiente können entspannt mehrere Saunagänge genossen werden. Dazwischen ist ungestörte Ruhe garantiert. Durch das Wechselspiel zwischen der Schwitzphase während des Saunaganges und dem anschließenden Kaltbad wird der Körper abgehärtet und resistenter gegen grippale Infekte. Die Sauna entspannt die Muskulatur, senkt den Blutdruck und regt den Kreislauf an. In der Sauna ist es oben am heißesten, durch einen Aufguss steigt die Luftfeuchtigkeit an und die Temperatur erreicht ihren Höhepunkt. Drei Saunagänge mit Ruhephasen dazwischen bringen die größte Entspannung. Dabei sollte ein Saunagang höchstens 15 Minuten dauern.

Die Zeiten, in denen Heimsaunen aussahen wie Bretterschuppen, sind lange vorbei. Die Hersteller setzen seit Jahren auf ansprechendes Design und so fügt sich eine Sauna zu Hause inzwischen problemlos in das anspruchsvolle Wohnambiente einer geschmackvollen Wohnung oder eines Hauses ein. Grundsätzlich kann eine Sauna in jedem Raum aufgestellt werden. Beim Einbau sollten aber einige Kriterien beachtet werden:

  1. Der Standort

Ganz besonders wichtig: Die Sauna zu Hause ist eine persönliche Wellnessoase, ein Ort der Entspannung. Ein angenehmes Ambiente ist wichtig. Deshalb gehört die Sauna nicht mehr in den Keller, immer öfter wird sie in den Wohnbereich integriert. Der große Vorteil: Wenn die Sauna nicht im Keller versteckt wird, nutzt man sie häufiger. In einem großen Bad ist die Sauna zu Hause genauso gut aufgehoben, wie auf dem ausgebauten Dachboden, in einem Raum nahe des Schlafzimmers oder im Garten. Wichtig ist, daß Dusche, Bad und Ruheszone schnell zu erreichen sind. Anschlüsse für Strom und Wasser werden benötigt. Ein Fliesenboden ist ebenfalls vorteilhaft.

  1. Strom

Jede Sauna benötigt einen Starkstromanschluss. Da die elektrische Zuleitung meistens 400 Volt beträgt, ist hier ein Fachmann gefragt. Er kann die Anschlüsse verlegen und sich gleichzeitig um den Anschluss und Einbau des Saunaofens kümmern.

  1. Belüftung

Eine hochwertige Sauna ist dampfdicht isoliert. Durch das entstehende Schwitzwasser kann in dem Sauna-Raum erheblicher Schaden entstehen, wenn er nicht ausreichend belüftet werden kann. Fenster, die Terrassentür oder eine mechanische Belüftung sind daher unverzichtbar.

  1. Hitze

Die finnische Sauna erreicht Temperaturen von mehr als 90 Grad Celsius. Wie schnell diese erreicht werden, hängt von der Raumgröße ab: Für 4,5 Kubikmeter braucht der Saunaofen eine Leistung von 6 Kilowatt, für bis zu 12 Kubikmeter wird ein 7,5-Kilowatt-Ofen benötigt, für 10 bis 14 Kubikmeter ein 9-Kilowatt-Ofen.

  1. Abkühlung

Bei jedem Saunagang wechseln sich Hitze und Kühle ab. Um den Körper unmittelbar nach der Sauna kalt abduschen zu können, sollte sich eine Dusche in der Nähe befinden. Außerdem braucht der Körper nach der Sauna viel Sauerstoff – ein Zugang zur frischen Luft ist sinnvoll.

  1. Ruhephase

Der Körper benötigt nach dem Saunagang Entspannung. Dafür sollten in der Nähe der Sauna bequeme Möbel wie Liegen, Betten oder Sofas bereitstehen.

  1. Kosten

Die Kosten für eine Sauna zu Hause variieren stark: Je nach Hersteller, Design, Größe und Ausstattung kann die Heimsauna zwischen 800 und 8.000 Euro liegen.

  1. Sicherheit und Umweltschutz

Hilfreich: Das Siegel vom Verband der Elektrotechnik. Das VDE-Prüfsiegel garantiert einen hohen Qualitätsstandard für die technische Ausstattung der Sauna. Mit gutem Gewissen entspannen und etwas für die Gesundheit tun, das geht, wenn beim Kauf der Sauna auf ein FSC-Siegel (Forest Stewardship Council) geachtet wird: Produkte mit diesem Zertifikat unterliegen vom Anbau des Holzes bis zum Handel strengen Kontrollen.

 

 

Ob es darum geht dem nasskalten Wetter zu entfliehen, sich vom Stress im Job und den Belastungen des Alltags zu erholen, oder einfach der eigenen Gesundheit etwas Gutes zu tun: Saunagänge wirken Wunder. Umso mehr, wenn man sie in der eigenen Wellnessoase zu Hause genießen kann. Ein Luxus, der heute durchaus erschwinglich ist und den sich immer mehr anspruchsvolle Wellnessfreunde gönnen.

Bastian Behrens

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