Startseite » Bauen » Modernisierung » Jetzt prüfen: Ist Ihr Eigenheim winterfit?
Modernisierung

Jetzt prüfen: Ist Ihr Eigenheim winterfit?

Deutsche Bank Infografik Modernisierung

Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür und Eigenheimbesitzer tun gut daran, ihr Eigenheim jetzt winterfit zu machen – denn wer Mängel rechtzeitig vor dem ersten Frost und Schnee beseitigt, kann Geld und Ärger sparen.

Der erste Herbststurm „Christian“ hat in ganz Deutschland zahlreiche Gebäude beschädigt. Höchste Zeit für Hausbesitzer, ihr Eigenheim einem Wintercheck zu unterziehen – denn noch lässt sich verhindern, dass Sturm, Frost und Schnee im kommenden Winter Schäden anrichten. Auf fünf Punkte sollte dabei besonders geachtet werden, empfiehlt Eva Grunwald, Leiterin Baufinanzierung bei der Deutschen Bank, und gibt Tipps, wie sich kleine und größere Maßnahmen schnell und unkompliziert finanzieren lassen.

Dach und Wände. Wenn Feuchtigkeit ins Haus dringt, drohen Wasserschäden und Schimmelbildung. Deshalb defekte Dachziegel und lockere Dachbleche sofort fachmännisch ausbessern lassen. Auch die Regenrinne muss gereinigt und bei Bedarf repariert werden. Offene Fugen und Ritzen in der Fassade bieten der Feuchtigkeit Angriffspunkte, auch sie müssen noch vor dem Winter kontrolliert und falls nötig verschlossen werden.

Fenster und Türen. Energie wird immer teurer – ein Grund mehr, Scharniere, Dichtungslippen und Fensterrahmen zu prüfen, denn wenn die Wärme durch Ritzen entweicht, treibt das die Heizkosten in die Höhe. Im Zweifelsfall sollten alte Dichtungen oder defekte Scharniere komplett ausgetauscht werden.

Heizung. Feuchte Stellen an Rohren und Heizkörpern und auffallender Ölgeruch sind Alarmzeichen – hier muss dringend ein Fachmann gerufen werden. Generell sollte die Heizungsanlage regelmäßig gewartet werden. Falls notwendig ist der Heizkörper zu entlüften und der Außentemperaturfühler zu reinigen.Wasserleitungen. Um Frostschäden zu vermeiden, sollten Wasserleitungen und Wasserbecken entleert werden. Weitere Schutzmaßnahmen: den Wasserzufluss abstellen und Ventile und Wasserhähne offen lassen.

Von Steuervorteilen und Förderkrediten profitieren

Viele Mängel lassen sich kurzfristig aus eigener Kraft beheben. Bei größeren Schäden und in allen Fragen des Energieverbrauchs empfiehlt Eva Grunwald, einen Fachmann hinzuzuziehen. Bis zu 20 Prozent der Handwerker-Lohnkosten von maximal 6.000 Euro können steuerlich geltend gemacht werden. Im Zweifelsfall muss mit einem Kontoauszug nachgewiesen werden, dass das Geld tatsächlich gezahlt wurde.

Wenn Schäden am Haus die Gesundheit der Bewohner gefährden können – zum Beispiel bei Schwammbefall –, werden Sanierungskosten vom Finanzamt als außergewöhnliche Belastung anerkannt und können noch im laufenden Jahr abgesetzt werden. Voraussetzung ist ein amtliches Gutachten über die Gesundheitsgefährdung, das vor Beginn der Sanierungsarbeiten eingeholt werden muss.

„Ist für größere Maßnahmen ein Kredit notwendig, können Hausbesitzer zum Beispiel einen Rahmenkredit oder ein Modernisierungsdarlehen bei ihrer Hausbank beantragen“, so Grunwald. Eine energetische Sanierung, die dauerhaft Heizkosten spart, kann auch durch Zuschüsse und zinsgünstige Darlehen der Förderbank KfW unterstützt werden. Anträge können hier ebenfalls über die Hausbank gestellt werden.

Quelle: Deutsche Bank

Deutsche Bank Infografik Modernisierung

 

 

Tags

Kommentar hinterlassen

Click here to post a comment

Unser Tipp!

Online-Verantstaltungsangebot Bauherren-Schutzbund e.V.

Werbung