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Bauen für die Zukunft

Bereits im Keller wird die Basis für eine wirksame Wärmedämmung und für geringe Heizkosten gelegt. Foto: djd/FPX Fachvereinigung
Bereits im Keller wird die Basis für eine wirksame Wärmedämmung und für geringe Heizkosten gelegt. Foto: djd/FPX Fachvereinigung

(djd/pt). Zu einem Neubau entschließen sich die meisten nur einmal im Leben. Viele Fragen und Informationen prasseln auf die künftigen Eigenheimbesitzer ein, zahlreiche Details sind zu bedenken. Daher sollte man genügend Zeit in die Planung investieren – immer vor Augen, dass man das Traumhaus über viele Jahrzehnte nutzen möchte und Nachrüsten oft teuer wird. Besonderes Augenmerk sollte dabei heutzutage der Energiebilanz des Eigenheims gelten, denn die Nebenkosten dürften auch in Zukunft wieder steigen.

Dauerhaft niedrige Energiekosten

Wer neu baut, hat ohnehin die Vorgaben der Energieeinsparverordnung zu erfüllen. Doch was heute aktuell ist, kann morgen schon überholt sein. Ein Eigenheim auf Passivhausniveau etwa übertrifft die heutigen Mindeststandards und schafft so die Basis für geringe Betriebskosten auch in der Zukunft. Die umweltfreundliche Bauart ist dabei nicht zwangsläufig teurer als andere Neubauten, hat der Arbeitskreis des wissenschaftlichen Passivhaus Instituts berechnet. Häuser mit guter Energiebilanz dürften zudem eine stabile Wertentwicklung aufweisen, sagt Diplom-Ingenieurin Isolde Elkan, Geschäftsführerin der Fachvereinigung Polystyrol-Extruderschaumstoff (FPX): „Wenn man bedenkt, dass die Energiekosten innerhalb eines Jahres um elf Prozent gestiegen sind, dann ist ein Passivhaus eine Geldanlage mit lohnender Rendite.“

Dämmung passend auswählen

Ein Passivhaus darf einen Primärenergiebedarf von 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr nicht überschreiten – dies entspricht dem Energiegehalt von etwa 1,5 Litern Heizöl. Ohne Wärmedämmung geht dies nicht, erläutert Architekt John Kosmalla, bekannt aus der TV-Serie „Zuhause im Glück“: „Das Ziel ist es, eine geschlossene Hülle zu schaffen. Dazu muss ich alle Bereiche betrachten: das Dach, die Wände und den Keller.“ Unter www.xps-waermedaemmung.de beantwortet der Fachmann individuelle Fragen von Bauherren – denn längst nicht jeder Dämmstoff ist für alle Anwendungen geeignet. So kommt etwa XPS dort zum Einsatz, wo die Dämmung hohen Belastungen ausgesetzt ist, vom Keller bis hin zum Flachdach.
[box type=’normal‘] Fördermittel nutzen

(djd). Selbst Fachleuten fällt es oft schwer, auf Anhieb alle Fördertöpfe zu nennen, die etwa für einen Neubau oder eine energetische Sanierung infrage kommen. Für mehr Durchblick im Förderdschungel sorgen interaktive Rechner wie zum Beispiel auf der Website www.xps-waermedaemmung.de im Internet. Mit wenigen Angaben können Bauherren und Eigenheimbesitzer hier ermitteln, welche Förderprogramme für sie infrage kommen. Zertifizierte Energieberater vor Ort beantworten weitere Fragen und unterstützen zudem bei der Antragstellung.
[/box] Wichtig nicht nur im Neubau: Typische Wärmebrücken, etwa an Fenstern, sollten durch dafür geeignete Dämmstoffe vermieden werden.Typische Wärmebrücken in der Fassade lassen sich mit Spezialdämmstoffen wirksam ausschließen. Foto: djd/FPX FachvereinigungBereits im Keller wird die Basis für eine wirksame Wärmedämmung und für geringe Heizkosten gelegt. Foto: djd/FPX FachvereinigungArchitekt und TV-Star John Kosmalla empfiehlt eine nachhaltige Wärmedämmung, im Neubau idealerweise auf Passivhausniveau.

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