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Sicherheitstechnik

Wohnungseinbrüche: Die Diebe kommen im Winter

Wohnungseinbrüche: Die Diebe kommen im Winter
Wohnungseinbrüche: Die Diebe kommen im Winter TheDigitalWay / Pixabay

Einbruchsschutz nach der Zeitumstellung besonders wichtig

Jedes Jahr im Oktober, genauer gesagt am Sonntag des letzten Wochenendes, wird die Uhr um eine Stunde zurückgestellt. Am 30. Oktober war es wieder so weit und nun fehlt nicht nur eine Stunde, sondern es wird bereits zwischen 16 und 17 Uhr dunkel. Dann sind Diebe schlecht erkennbar, sind weniger Menschen auf den Straßen und in den späten Nachmittagsstunden ist das Einbruchsrisiko besonders hoch. Große Terrassentüren und kleine Balkone, ohne Beleuchtung und Sicherheitstechnik, wirken auf Einbrecher wie eine Einladung.

Wie Welt und N24 im Frühjahr 2016 berichteten, waren deutschlandweit die Einbruchszahlen um 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Überdurchschnittlich nahmen die Einbruchszahlen in Hamburg – um 20,2 Prozent – und in Nordrhein-Westfalen – um 18,1 Prozent – zu. Laut anerkannter Studien leiden die Opfer noch mehrere Monate danach unter Anspannung, Angstgefühlen und Schlafstörungen, denn dieser Eingriff in die Privatsphäre richtet emotionale und finanziellen Schaden an. Viele Betroffene möchten nach einem Einbruch am liebsten den Wohnort wechseln. Vor allem in den Großstädten ist die Aufklärungsquote sehr gering.

In 167.136 Delikten kamen 2016 die Einbrecher an ihr Ziel. In den allermeisten Fällen finden die Einbrüche bei Abwesenheit der Bewohner statt. Ob Sie kurz die Kinder von der Schule abholen oder das Wochenende bei Freunden oder den Großeltern verbringen, der Schock wird Sie lange beschäftigen. Die Initiative für aktiven Einbruchschutz „Nicht bei mir!“ kämpft seit Jahren für mehr Aufklärung und Problembewusstsein, denn immerhin wird alle zwei Minuten in Deutschland ein Einbruch verübt.

Einbruchschutz schafft Abhilfe

Jetzt warnt die Polizei vermehrt vor Langfingern und rät zur Vorsorge, denn nachweislich steigen in der dunklen Jahreszeit die Einbruchszahlen. Ein individuell ausgearbeitetes Sicherheitskonzept bietet den richtigen Schutz vor den oftmals reisenden Tätern. Die Aufklärungsquote ist entsprechend niedrig und deshalb lohnt sich die Investition in eine wirksame Prävention. Immerhin scheitern 40 Prozent der Einbruchsversuche an einer professionellen Sicherheitstechnik, wie Michael Fagel zu berichten weiß. Dazu gehören einbruchhemmende Fenster und Türen, die ein sekundenschnelles Öffnen mit einem handelsüblichen Schraubendreher verhindern. Alarmanlagen schrecken Täter ab und können im Einbruchsfall Nachbarn und Sicherheitsdienste alarmieren.

Wichtige Sicherheitstipps:

  1. Immer alles zusperren:

Wohnungs- und Haustüren nicht nur ins Schloss ziehen, sondern zweimal abschließen. Auch müssen die Fenster geschlossen werden, denn sonst kann der Versicherungsschutz erlöschen.

  1. Sichtbarkeit schaffen:

Im Sommer sind die Hecken, Sträucher und Bäume gewachsen und bieten den gewünschten Sichtschutz. Im Winterhalbjahr begünstigt der Wildwuchs die Interessen von Einbrechern möglichst ungesehen zu sein. Schneiden Sie alle Gehölze so zurück, dass Haustür, Fenster und Terrassen einsehbar sind.

  1. Anwesenheit vortäuschen:

Signalisieren Sie Anwesenheit durch Licht! Lassen Sie die Außenbeleuchtung und Lampen über unterschiedlich programmierte Zeitschaltuhren täglich an- und ausschalten. Wichtig: bei längerer Abwesenheit den Briefkasten leeren lassen.

  1. Mechanische Grundsicherung:

Tauschen Sie Ihre herkömmlichen Türen und Fenster gegen speziell einbruchhemmende aus oder setzen Sie auf eine Nachrüstung mit Zusatzsicherungen.

  1. Alarmanlagen bieten Sicherheit und Komfort:

Alarmanlagen wirken abschreckend und helfen, den Täter in flagranti zu schnappen. Sensoren können zusätzlich vor Gas-, Feuer- oder Wasseraustritt warnen.

  1. Kostenlose Beratung vom Fachmann:

Die fachgerechte Beratung und Montage der geprüften Sicherheitstechnik vor Ort ist unerlässlich. Polizei und Fachhandel beraten kostenlos zu Schwachstellen und Schutzmaßnahmen.

Mehr unter www.fagel.de und www.nicht-bei-mir.de.

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