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Gründe Immobilienerwerb
Viele träume vom eigenem Haus und gibt gute Gründe für die eigene Immobilie Foto: detailblick - Fotolia

Gründe für die eigene Immobilie

Teuer, teurer, Traumhaus? Drei Gründe, warum eine Immobilie trotz steigender Preise lohnt

Wer sich für ein Eigenheim entscheidet, steht in Berlin und Umgebung ganz schön unter Druck: Die Preise für Immobilien ziehen an und die Nachfrage ist größer als das Angebot. Ozan Yaprak, Spezialist für Baufinanzierung bei Dr. Klein in Südbrandenburg, erklärt, was trotz steigender Preise für eine eigene Immobilie spricht.

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Viele träume vom eigenem Haus und gibt gute Gründe für die eigene Immobilie Foto: detailblick – Fotolia

Sorglos im Alter: Das Eigenheim als Vorsorge

Beim Thema Rente ist die Verunsicherung der Deutschen groß: Die Angst vor einer Versorgungslücke im Alter wächst. Bis 2030 wird das gesetzliche Rentenniveau auf voraussichtlich 43 Prozent sinken, ein sicherer Hafen für den Ruhestand sieht anders aus. Gleichzeitig verlieren auch viele Möglichkeiten zur privaten Rentenvorsorge aufgrund der derzeit niedrigen Zinsen an Attraktivität. Im Prinzip gibt es daher zwei Gründe für eine Immobilie als Altersvorsorge: Erstens entlastet sie die Besitzer ab der Rentenphase finanziell, weil die monatlichen Kosten sinken. Zweitens dient sie bei Verkauf oder Vermietung als Rücklage, falls in einer späteren Lebensphase beispielsweise der Umzug in eine Pflegeeinrichtung notwendig sein sollte.

Wer früh genug kauft oder baut, ist als Rentner meist schuldenfrei und muss daher weder Miete noch eine monatliche Rate zahlen. Das sorgt für zusätzliches Geld im Portemonnaie und auf die Ersparnisse fallen im Gegensatz zu privaten Zusatzeinnahmen, etwa aus der Riester-Rente, keine Steuern an. „Idealerweise ist das Immobiliendarlehen zwar bis zum Renteneintritt vollständig abgezahlt, aber auch wenn es bis dahin nicht komplett getilgt werden kann, schließt das eine Investition ins Eigenheim nicht aus“, erklärt Ozan Yaprak. „Hier sollten Immobilieninteressenten die Chancen und Risiken allerdings genau abwägen und darauf achten, dass die monatliche Rate auch nach dem Renteneintritt ohne Probleme tragbar ist.“

Selbst ist der Eigenheimbesitzer: Wohnträume in die Wirklichkeit umsetzen

Ein weiterer Vorteil: Sowohl das selbst gebaute Eigenheim als auch eine gekaufte Immobilie lassen sich ganz an die eigenen Wünsche anpassen. Die Wand zwischen Esszimmer und Küche ist überflüssig? Raus damit! Nichts wäre schöner, als die gemütliche Wärme eines eigenen Kamins? Einfach einbauen! Eigenheimbesitzer können ihre eigenen vier Wände nach ihrem Belieben umgestalten und benötigen dabei nicht die Zustimmung des Vermieters. Und noch wichtiger: Sie brauchen sich keine Sorgen darüber zu machen, dass dieser Eigenbedarf anmeldet und sie das gemietete Zuhause plötzlich verlassen müssen.

Ein Tipp für alle, die bereits beim Hausbau selbst Hand anlegen wollen: Eigenleistungen können den Eigenkapitalanteil ergänzen. Nicht näher definierte Arbeiten erkennen Banken bis zu einer Grenze von etwa 5.000 Euro an. Darüber hinaus ist es allerdings erforderlich, die Leistungen von einem Architekten oder Bauträger bestätigen und exakt beschreiben zu lassen. Dann akzeptieren Banken sogar bis zu 15 Prozent der Darlehenssumme als Eigenleistungen, meist jedoch nicht mehr als 30.000 Euro. Aber: Die Kreditgeber analysieren genau, welche Arbeiten Bauherren selbst erledigen möchten und ob sie dazu auch in der Lage sind.

Wer seine Wohnträume lieber von Fachmännern umsetzen lässt, kann dies immerhin von der Steuer absetzen. Alle Beträge, die für Dienstleister wie Handwerker oder eine Umzugsfirma gezahlt werden, zählen zu den sogenannten „haushaltsnahen Dienstleistungen“. Insgesamt sind bis zu 20 Prozent der Lohnkosten und maximal 4.000 Euro pro Jahr absetzbar. Wichtig ist in jedem Fall, alle Posten anhand von Belegen und Rechnungen nachzuweisen.

Wohin mit dem Geld? Niedrigzinsen und der Mangel an Alternativen

Der Volksmund weiß: Jeder zahlt in seinem Leben ein Haus ab – entweder das eigene oder das des Vermieters. Gerade in Zeiten der niedrigen Zinsen ist es für viele Menschen sinnvoll, in die eigene Immobilie zu investieren, anstatt weiter zur Miete zu wohnen. Zum einen lässt sich ein Eigenheim derzeit so schnell und günstig finanzieren wie nie. Zum anderen gibt es ohnehin kaum Alternativen, um sein Geld gewinnbringend anzulegen.

Doch egal wie attraktiv die Zinsen gerade sind, bei jedem Immobilienerwerb gilt: Wichtiger als günstiges Baugeld ist eine solide und gut geplante Finanzierung. Bei der Frage, welche Immobilie sich Kreditnehmer leisten können, hilft daher nur ein ehrlicher Blick ins Portemonnaie. „Die Finanzierungssumme muss zur finanziellen Situation des Kunden passen, sodass die monatliche Rate eine hohe Tilgung ermöglicht und gleichzeitig auf lange Sicht tragbar ist“, erklärt Ozan Yaprak. „Die Rate darf nicht so hoch sein, dass für zusätzliche Kosten wie eine kaputte Waschmaschine oder Renovierungsarbeiten keine Reserven mehr übrig sind“, so Yaprak weiter.  

Das „Aber“: Ein Eigenheim ist nicht für jeden das Richtige

Vieles spricht für die Investition in eine Immobilie, aber nicht für jeden ist das Eigenheim die richtige Wahl. Zwar profitieren Immobilienbesitzer langfristig von ihrem „Betongold“, kurzfristig ist der Erwerb jedoch eine der bedeutendsten Investitionen im Leben vieler Menschen – und die will gut überlegt sein. Vor allem sehr junge Interessenten, die noch kein Eigenkapital angespart haben, sollten sich daher unter Umständen noch etwas gedulden. Je mehr Eigenkapital Immobilieninteressenten einbringen, desto sicherer ist die Baufinanzierung. Und das belohnen viele Banken mit niedrigeren Zinsen. So sinkt das Finanzierungsrisiko und gleichzeitig werden die Schulden schneller abgezahlt. Empfehlenswert ist, mindestens die Kaufnebenkosten durch Eigenkapital abzudecken. Optimalerweise stammen sogar zusätzlich 20 Prozent des Kaufpreises aus der eigenen Tasche. 

Woher nehmen, wenn nicht stehlen? Da Sparen aufgrund der niedrigen Zinsen ohnehin kaum rentabel ist, lassen sich Rücklagen aus Tagesgeld- und Festgeldkonten guten Gewissens in die eigene Immobilie investieren. Auch fällige Bausparverträge, Erbschaften oder Privatkredite aus dem Familienkreis erhöhen die eigenen Geldmittel. Wer sich unsicher ist, kann auf die Beratung der Spezialisten für Baufinanzierung von Dr. Klein zählen. Sie helfen dabei, alle Kosten im Blick zu behalten und eine realistische Vorstellung der Finanzierungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Auch bei der Frage, welcher der vielen Anbieter von Baufinanzierungen die individuellen Bedürfnisse am besten bedient, unterstützen die Berater vor Ort und sichern ihren Kunden maßgeschneiderte Finanzierungslösungen mit besten Konditionen.

Sind Sie sich noch unsicher, wo eine Immobilie für Sie das Richtige ist? Lassen Sie sich beraten:

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