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Hausbau in Märkisch Oderland

Markplatz in Fürstenwalde Foto: (c) ArTo - Fotolia.com

Markplatz in Fürstenwalde Foto: (c) ArTo – Fotolia.com

Pferderennen, Storchennester und schöne Seen

Naturschutzgebiet "Lange Dammwiesen und Unteres Annatal" Foto: (c) ebenart - fotolia.com

Naturschutzgebiet „Lange Dammwiesen und Unteres Annatal“ Foto: (c) ebenart – fotolia.com

Der Landkreis Märkisch-Oderland liegt im Osten von Berlin und hier wohnen circa 190.000 Menschen. Es gibt 45 Gemeinden. Ein Highlight der Region ist der Naturpark Märkische Schweiz. Auf 205 Quadratkilometern ist es der älteste Naturpark Brandenburgs. Der Europaradweg, die Eisenbahnlinie Berlin-Küstrin und die Bundesstraße 1 und 5 bringen Touristen in die Region. Das Wanderwegnetz der Märkischen Schweiz umfasst 150 Kilometer und hier wandeln Sie auf den Spuren von Theodor Fontane und Bertold Brecht. In Bukow erinnert das Museum Brecht-Weigel-Haus an das Künstlerehepaar.

Im Landkreis Märkisch-Oderland gibt es nicht nur herrliche Naturparadiese, sondern auch sehr beliebte Wohngegenden. Es kann das Haus auf dem Land ebenso sein, wie das Einfamilienhaus im Speckgürtel Berlins. Vor allem in den vergangenen Jahren haben immer mehr junge Familien das Umland als attraktiven Wohnort entdeckt. Die Höhe der Bodenpreise und die Preise für Bestandsimmobilien nach 1990 richten sich danach, wie schnell die Metropole Berlin erreicht werden kann. So lag der Bodenrichtwert 2011 bei 38 bis 55 Euro in Rüdersdorf, während man in Hönow schon 135 Euro bezahlte. An den begehrten Standorten wie Strausberg, Altlandsberg, und Dahlwitz-Hoppegarten wird in der Regel nochmals höhere Preise aufgerufen.

Wichtige Städte und Gemeinden im Landkreis Märkisch-Oderland

Strausberg: Die grüne Stadt am See

Blick über den Straussee auf Strausberg Foto: (c) babelsberger - Fotolia.com

Blick über den Straussee auf Strausberg Foto: (c) babelsberger – Fotolia.com

Zum Berliner Ballungsraum gehört die 26.000-Einwohner Stadt Strausberg. Hier befindet sich die Endhaltestelle der S-Bahnlinie S 5 und der Straussee zieht in den Sommermonaten zahlreiche Tagestouristen an. Im Herbst und Winter wird Strausberg zu einem romantischen Ort, in dem es eher ruhig zugeht. Einige Bewohner pendeln am Vormittag in die Hauptstadt und kommen am Abend wieder zurück. Aber es gibt auch im Ort zahlreiche attraktive Jobs: Die Bundeswehr ist der größte Arbeitgeber. Darüber hinaus gibt es in Strausberg zahlreiche Behörden, eine Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung und zudem ist Strausberg Sitz der Geschäftsstellen mehrerer Krankenkassen.

Bereits zwischen 600 und 1200 n.Chr. gab es in der Umgebung kleine Siedlungen. 1225 entstand eine erste Burg am Straussee und ab 1254 wurde mit dem Bau der Stadtmauer begonnen. Somit blickt die Stadt auf eine lange Geschichte zurück. Auch im Stadtbild lassen sich die Entwicklungsstufen ablesen. Das historische Zentrum zwischen Marienkirche und Wallstraße wurde in den vergangenen Jahren liebevoll restauriert. Darüber hinaus wurden neue Gebiete für Einfamilienhäuser erschlossen. Stets sind es meist nur wenige Gehminuten bis an den Straussee. Ein Bespiel ist die „Friedrich-Schiller-Höhe“, denn sie umgibt ein alter Wald. Hier wohnt man so, wie andere Urlaub machen.

Aktuell wird von der Stadt das Projekt „Am Wäldchen Süd“ entwickelt. Auf einer Fläche in bereits erschlossener Stadtrandlage im Siedlungsbereich Strausberg Ost könnten zukünftig circa 70 Einfamilien- oder Doppelhäuser entstehen. Ein weiteres Projekt ist der „Johanneshof“ an der Rehfelder Straße. Auch hier sollen zukünftig 100 Einfamilien- und Doppelhäuser errichtet werden. Mehrere bereits erschlossene Wohnstandorte mit freier Bauträgerwahl sind in der Vermarktung: „Am Kornblumenweg“ und „Am Wasserwerk“. Im Baugebiet Hegermühlengrund werden schlüsselfertige Reihen- und Doppelhäuser angeboten. Der Bodenrichtwert liegt zwischen 55 bis 120 Euro pro Quadratmeter (2011). Für Einfamilienhäuser nach 1990 bezahlte man 2010 im Schnitt 155.000 Euro.

Altlandsberg: Wo die Störche zu Hause sind

Idyllische Kleinstadtleben in Altlandsberg Foto (c) ArTo -fotolia.com

Idyllische Kleinstadtleben in Altlandsberg Foto (c) ArTo -fotolia.com

Gleich neben Strausberg liegt die ebenfalls geschichtsträchtige Kleinstadt Altlandsberg. Hier wohnen circa 9.130 Menschen und sie gliedert sich in die Ortsteile Altlandsberg, Bruchmühle, Buchholz, Gielsdorf, Wegendorf und Wesendahl. Mit dem Auto erreichen Sie Altlandsberg über die Altlandsberger Straße und Hönower Chaussee. Mit dem Auto sind Sie vom Berliner Alexanderplatz innerhalb einer halben Stunde in Altlandsberg. Einer der größten Arbeitgeber ist die Metro, denn das Unternehmen hat ein Distributionszentrum für mehr als 14.000 Artikel. Daneben gibt es zahlreiche mittelständische Unternehmen im Gewerbegebiet „An der Mühle“ und im Gewerbepark Bruchmühle. Die Unternehmen schätzen besonders die Autobahnanbindung der A 10. Darüber hinaus hat sich der Ortsteil Wesendahl einen Namen im Bereich der Pferdezucht und Pferdeausbildung gemacht. 

Wo sind die Störche in Altlandsberg? In den vergangenen Jahren bevorzugten sie den Strausberger Torturm. Er ist Teil der 1,3 Kilometer langen Feldstein-Stadtmauer. Sie umschließt den Stadtkern. Die historischen Altbauten in der Klosterstraße sind besonders gut erhalten. An der Adresse Kirchplatz 1 sollten Sie die Stadtpfarrkirche St. Marien besichtigen, denn einige Gebäudeteile stammen aus dem 13. Jahrhundert. Wesentlich massiver präsentiert sich hingegen das Amtsgericht, welches der aufstrebenden Epoche um 1900 zugeordnet werden kann. Von 1990 bis 2010 flossen Fördermittel in Höhe von 21,5 Millionen Euro in den Erhalt der historischen Gebäude. Davon profitieren die Bewohner heute und in der Zukunft, denn Altlandsberg bietet eine gediegene Wohnatmosphäre.

Rund um die Altstadt entstanden einige neue Wohnhäuser, wobei der städtische Fokus auf den Erhalt der Altbauten ausgerichtet war. Die starke Nachfrage nach Bauland im Speckgürtel könnte in den kommenden Jahren dazu führen, dass neue Baugebiete ausgewiesen werden. So ist Altlandsberg Nord ein reines Einfamilienhausquartier mit Wohnhäusern aus den 1970er und 1980er Jahren. Entlang der Straße Neuhönow stehen Einfamilienhäuser jüngeren Datums. Im Zwickel zwischen Strausberger Straße und Fredersdorfer Chaussee wurden erst kürzlich einige Grundstück neu bebaut. In Altlandsberg liegt der Bodenrichtwert bei 55 bis 65 Euro pro Quadratmeter (2011).

Hönow: Zwischen Stadt und Land

Als Insidertipp könnte Hönow gehandelt werden. Es ist ein Ortsteil der Gemeinde Hoppegarten und liegt zwischen Berlin und Altlandsberg. In den vergangenen Jahren stiegen die Einwohnerzahlen von 6.000 um 2000 auf knapp über 7.000 an. Der Ort besitzt mindestens zwei Gesichter, denn an der Landesgrenze sieht man noch die Großbauten Hellersdorfs, während nördlich des U-Bahnhofs Hönow Felder und Wiesen die Landschaft charakterisieren.

In Hönow überwiegt eine Bebauung mit Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern. Mit der U-Bahnlinie U 5 sind Sie innerhalb von 25 Minuten am Alexanderplatz und haben Anschlüsse an alle Stadtgebiete. Mit dem Auto könnten Sie etwas länger brauchen. Hönow wurde erstmals 1375 urkundlich erwähnt. Vor der politischen Wende war Hönow ein wichtiger Standort der Landwirtschaft: Von hier wurde Ost-Berlin mit frischem Obst und Gemüse versorgt. Nach 1989 verdreifachten sich die Einwohnerzahlen. Aus dem beschaulichen Dorf wurde eine urbane Siedlung mit Einfamilienhäusern und einer modernen Infrastruktur. Viele Firmen haben sich niedergelassen. Das Gewerbegebiet an der Altlandsberger Chaussee bedient einen überörtlichen Kundenkreis. In der Hönower Einkaufspassage findet man alles, was man braucht. Zudem haben sich in Hönow zahlreiche Restaurants, Pensionen und kleine Hotels angesiedelt.

Für Hönow rechnet die Ortsverwaltung mittelfristig mit 12.000 Einwohnern. Neben dem Erhalt des historischen Angerdorfkerns geht es um die Erschließung von neuem Bauland. Die Preise für Bauland liegen aktuell bei circa 300 bis 400 Euro pro Quadratmeter ­– der Bordenrichtwert lag 2011 bei 80 bis 135 Euro. In den 1990er Jahren entstanden nördlich der Bogenstraße auf ehemaligen Ackerflächen zahlreiche Einfamilien- und Reihenhäuser. Darüber hinaus entstand die Siedlung „Am Schleipful“ – 500 Meter nördlich der Glücksburg. In den kommenden Jahren werden weitere Flächen erschlossen werden.

Dahlwitz-Hoppegarten: Pferderennen, moderne Wohnsiedlungen und viel Natur

Zu den Stars des Märkisch-Oderlandes gehört Dahlwitz-Hoppegarten. Die Pferderennbahn sorgt für einen hohen Bekanntheitsgrad unter Berlinern und Touristen. Trotz der Anbindung an das Berliner S-Bahnnetz wohnen hier nur etwas mehr als 6.000 Einwohner und auch erst mit der Anlage der Rennbahn im Jahr 1867 änderte sich das Leben in dem bis dahin beschaulichen Dahlwitz. Mit der Entwicklung zu einem beliebten Treffpunkt des Galopprennsports wurde Dahlwitz-Hoppegarten zu einem beliebten Siedlungsort großstadtmüder Berliner. So entstanden die ersten Landhausvillen, die bis heute das Ortsbild prägen. In den 1920er Jahren wurden nördlich der S-Bahntrasse die Genossenschaftssiedlungen „Birkenstein“ und „Waldesruh“ errichtet. Anschließend wächst das Gebiet immer weiter zusammen.

Dahlwitz-Hoppegarten ist über die S-Bahnlinien S 5 sehr gut mit der City-Ost verbunden. Darüber hinaus haben Sie über die B 1 einen direkten Anschluss an die Innenstadt. So sind es bis zum Alexanderplatz nur 20 Minuten. Seit 2015 hat das Bekleidungsunternehmen Camp David hier seinen Europasitz und die Median-Klinik hat sich als anerkannte Rehabilitationseinrichtung etabliert. 

Die Entwicklung von Dahlwitz-Hoppegarten in den vergangenen 20 Jahren kann als gelungen bezeichnet werden: Altbauten wurden saniert, die Infrastruktur erweitert und neue Wohngebiete entwickelt. Zu den jüngsten Projekten gehört die „Gartenstadt Neu-Birkenstein“. Die Siedlung Neu-Birkenstein liegt unmittelbar an der Stadtgrenze Berlins an der Bahnlinie Berlin-Straußberg. Die Grundstücke werden voll erschlossen und können mit einem Einfamilienhaus bebaut werden. Daneben werden immer wieder kleinere Abschnitte neu bebaut, wie zuletzt in der Jahnstraße, der Straße An der Katholischen Kirche und in der Oberen Bergstraße. Hierfür lohnt sich ein regelmäßiger Blick auf die Gemeindeseite. Der Bodenrichtwert lag 2011 bei 85 bis 100 Euro pro Quadratmeter.

Bauen und Wohnen im Landkreis Märkisch-Oderland

Ausblick: Vom Speckgürtel bis nach Seelow und Bad Freienwalde

Jeder, der auf die Nähe zu Berlin verzichten kann, der wird etwas weiter außerhalb leicht fündig. Der Landkreis grenzt zwar in Hoppegarten, Hönow, Neuenhagen und Fredersdorf-Vogelsdorf direkt an Berlin aber ebenso interessant sind Strausberg, Altlandsberg und Rüdersdorf. In Rüdersdorf lag der Bodenrichtwert 2011 bei 38 bis 55 Euro pro Quadratmeter. Mehr als doppelt so viel zahlte man in Neuenhagen. Lange Alleen und gepflegte Gärten prägen den Charakter der Gartenstadt. In Neuenhagen ist eines der größten Bauvorhaben am Gruscheweg. Darüber hinaus entstehen gehobene Einfamilien- und Doppelhäuser im „Park Spreti“.

Hinter der Märkischen Schweiz reihen sich entlang der Bundesstraße 167 Seelow, Neuhardenberg, Wriezen und Bad Freienwalde auf. Diese Gegend hat sich in den vergangenen zu einer attraktiven Gegend für Touristen entwickelt. Bad Freienwalde hat zahlreiche historische Gebäude saniert und ist älteste Kurstadt Brandenburgs. Neben dem Erhalt von Bauwerken entstehen am Stadtrand Einfamilienhäuser.

Wer im Landkreis Märkisch-Oderland bauen möchte, der muss permanent am Ball bleiben, um sein Traumgrundstück finden. Verzichten Sie auf eine direkte Lage im Speckgürtel, dann wird die Auswahl und das Angebot an Bestandsimmobilien und Baugrundstücken wesentlich größer.

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