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Hausbau im Havelland

Theodor Fontane, Augenoptik und aktuelle Grundstückspreise

Hausbau in Havelland - dieser Landkreis lockt mit vielen schönen Orten Foto: Pascal Volk https://flic.kr/p/H8QiM2 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/de/

Hausbau in Havelland – dieser Landkreis lockt mit vielen schönen Orten Foto: Pascal Volk  https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/de/


Das Havelland liegt westlich der Hauptstadt und grenzt an die Landeshauptstadt Potsdam. Sie erreichen es schnell über Spandau oder den Südwesten Berlins. Das Havelland erwies sich in den letzten Jahren als sehr attraktiv für Berliner, denn sowohl im Speckgürtel als auch bis nach Rathenow gibt es Baugrundstücke und entstehen neue Wohnsiedlungen. Aktuell wohnen hier 158.236 Menschen und genießen die typische Landschaft Brandenburgs, mit kleinen Flüssen, ausgedehnten Feldern und gemischten Wäldern. Es ist für Wassersportler ein ideales Revier ebenso wie für Fahrradfahrer. Die verträumten Dörfer und romantischen Landschaften verzauberten bereits Theodor Fontane. Heute ist das Havelland – bestehend aus 24 Gemeinden mit insgesamt 86 Ortsteilen – dichter besiedelt als der Durchschnitt des Landes Brandenburgs. Wir sagen Ihnen warum das Havelland so bliebt ist und wo sich bauen lohnt.

Das Havelland im Überbick

Rathenower Havel mit Kirchturm Foto: Sebastian Rabe / flickr.com https://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/de/

Einwohnerzahl: 158.236 (31. Dezember 2015)

Größe: 1.727,3 km²

Anzahl Schulen: 55

Anzahl Kitas: >100

Auch wenn die Havel nur in Ketzin das Havelland streicht und dann erst wieder von Premnitz über Rathenow nach Göttlin durchzieht, so gab der Fluss dem Landkreis seinen Namen. Damit wurde auch schon die Kreisstadt genannt, denn es ist die aus einer spätmittelalterlichen Siedlung erwachsene Stadt Rathenow. Sie liegt um die 70 Kilometer von Berlin entfernt und hat circa 24.387 Einwohner.

Der Optikkonzern Fielmann beschäftigt an diesen Standort 600 Mitarbeiter. Bereits zu Beginn der Industrialisierung hatte die optische Industrie in Rathenow einen wichtigen Entwicklungsstandort und bietet noch heute attraktive Arbeitsplätze in Forschung und Entwicklung. Seit dem 13. Mai 2013 führt die Stadt die Zusatzbezeichnung „Stadt der Optik“. Rathenow ist als Wohnort besonders attraktiv, weil es – neben Schulen, Infrastruktur und Kultur – Bahnverbindungen nach Berlin und Brandburg a. d. Havel gibt und Sie mit dem Auto über die B102 und B188 hervorragende Anbindungen haben. In den kommenden Jahren wird zwar mit einem leichten Bevölkerungsrückgang gerechnet aber dieser trifft auf ein reduziertes Wohnungsangebot.

Schon jetzt verzeichnet man in der Innenstadt ein neues Kräfteverhältnis zwischen sinkenden Angebot und steigender Nachfrage an Wohnraum. Der Politik und ihren städtebaulichen Maßnahmen geht es um eine dauerhafte Aufwertung der Innenstadt als Kristallisationspunkt des gesamten öffentlichen und kulturellen Lebens. In den Randgebieten können Einfamilienhäuser und Reihenhäuser entstehen. Laut den jüngsten Daten von immowelt liegen die Grundstückskosten in Rathenow durchschnittlich zwischen 30 und 35 Euro pro Quadratmeter bei einer Grundstücksgröße von 600 bis 1.200 Quadratmetern.

Falkensee – Boomtown des Berliner Umlands

Ähnlich wie Rathenow gehören Nauen und Falkensee zu den sehr gut entwickelten Wohnstandorten. Nauen hat als Kleinstadt immerhin 17.500 Einwohner, wohingegen Falkensee mit 39.821 Einwohnern die Kreisstadt Rathenow übertrifft. Falkensee ist deshalb besonders beliebt, weil es unmittelbar an der Grenze zu Berlin liegt. In die Spandauer Altstadt sind es nur wenige Minuten mit dem Auto. Somit wohnen Sie hier im sogenannten Speckgürtel.

Obwohl Falkensee bereits die ersten Siedler im Mittelalter hatte wurde es erst mit dem Aufstieg Berlins zur Metropole zum Magneten für all jene, denen die Stadt zu wild und laut war. Falkensee gehört zu den begehrten Wohnlagen und deshalb ist Bauland rar und verhältnismäßig kostenintensiv. Die Grundstückspreise lagen 2016 bei circa 225 Euro pro Quadratmeter. Von der sehr guten Entwicklung Falkensees profitieren die angrenzenden Ortschaften.

Attraktive Wohnstandorte im Havelland

Das westlich von Falkensee gelegene Brieselang wurde in den vergangenen Jahren von jungen Häuslebauern entdeckt. So konnte sich die Einwohnerzahl von 4.691 im Jahr 1995 auf 11.484 im Jahr 2015 steigern. Dies liegt vor allem an den zwei Grundschulen und einer Oberschule und der schnellen Verbindung mit dem ÖPNV, denn mit der Regionalbahn sind Sie in 15 Minuten in Spandau und nach 30 Minuten am Berliner Hauptbahnhof. Der Havelkanal durchfließt den Ort und ein Sportsboothafen bereichert das Freizeitangebot. Daneben gibt es zahlreiche Supermärkte und einige kleine Geschäfte für den täglichen Bedarf.

Südlich von Falkensee hat sich Dallgow-Döberitz als attraktiver Wohnort für Familien entwickelt. In Dallgow wurde von 1934 bis 36 das Olympische Dorf errichtet und die Nähe zu Berlin war auch später ein Grund für seine militärische Nutzung. Seit den 1990er Jahren haben viele Zuzügler die hervorragende Lage zu schätzen gelernt. So stieg die Bewohnerzahl von 3.635 im Jahr 1995 auf 9.700 im Jahr 2015. Ein Anziehungspunkt der Region ist der Havelpark Dallgow. Für Familien ist Dallgow aufgrund der sehr guten Versorgung mit Bildungseinrichtungen besonders interessant.

Von Spandau aus erreichen Sie über die B5 Dallgow und nach Elstal die Kleinstadt Nauen. Sie gilt noch als unentdecktes Juwel des Havellands, obwohl sie bereits 1292 das Stadtrecht verliehen bekam und aufgrund ihrer Nähe zu Berlin schon immer eine strategisch wichtige Rolle gespielt hat. Von der Geschichte und Kultur Nauens künden die erhaltenen Altbauten in der historischen Altstadt. Roter Backstein fand vielfach Verwendung und ist auch heute wieder ein beliebtes regionales Baumaterial.

Im Ortsteil Ribbeck erinnert das neubarocke Schloss an Hans Georg Henning von Ribbeck und ein Ausflug lohnt zu jeder Jahreszeit. Nauen liegt schon etwas weiter vor den Toren Berlins aber nicht zu weit entfernt, als das Sie schnell mit dem Auto zu einer Shoppingtour aufbrechen würden. Es ist eine ganz wunderbare Landschaft und regionale Produkte, einheimisches Handwerk und die zahlreichen Märkte schaffen einen idyllischen Rahmen. Seit 2002 verzeichnet Nauen eine stabile Bevölkerungsentwicklung. Die Grundstückspreise zeigten im letzten Jahr (2016) erhebliche Schwankungen lagen aber im Durchschnitt bei knapp 70 Euro pro Quadratmeter.

Im Norden des Havellands liegen Friesack und Rhinow. Beides sind kleine verschlafen wirkende Städtchen mit einer interessanten Geschichte. So wurde 1928 Friesack zum Luftkurort und viele restaurierte Gebäude bewahren das architektonische Erbe. In diesen kleinen Ortschaften finden Sie noch unrestaurierte Altbauten. Daneben gibt es die Möglichkeit Neubauten zu errichten. Der Grundstückspreis in Friesack liegt bei circa 24 Euro pro Quadratmeter und in Rhinow bei ungefähr 30 Euro pro Quadratmeter.

Unentdecktes Juwel

Bislang völlig unter dem Radar der Häuslebauer lief Ketzin. Dieser Ort ist – mit seinen zahlreichen Wasseradern – ein reiner Flickenteppich. Am westlichen Rand hat sich der Potsdamer Golf-Club etabliert. Die 18-Loch-Anlage erhebt sich auf einer ehemaligen Obstplantage und wird von Wasserläufen durchzogen. Es ist die perfekte Ruheoase und Ketzin, als ehemaliges Tonabbaugebiet, eine Perle für Naturliebhaber.

Leben im Havelland

Der Tourismus gehört im Havelland zu einem wichtigen Wirtschaftszweig. Neben den Tagestouristen, die im Erlebnispark Paaren und Karls Erlebnishof mit den Kindern einen schöne Abwechslung vom Alltag finden, gibt es zahlreiche Angebote für Kunst- und Kulturliebhaber, Reitsportler und Camper. Zu den beliebtesten Ausflugzielen gehören die Döberitzer Heide, das Schloss Ribbeck, das Schloss Kleßen, das Schloß Nennhausen und der Optikpark in Rathenow. Im Mai sollten Sie sich nicht das Kirchbergfest in Rathenow, im Oktober das Backofenfest in Falkensee und im Herbst die Erntedankfeste entgehen lassen.

Der Campingplatz Ketzin freut sich ebenso auf Urlauber wie das Landgut Schönwalde in Schönwalde-Glien. Das Schlossgut wurde in den vergangenen Jahren sukzessive in ein Reitzentrum umgewandelt. Blaukraut, Wildbratwurst und märkisches Grünzeug stehen auf der Speisekarte und betonen die regionale Küche. Etwas gediegener präsentiert sich das Hotel & Restaurant Kronprinz in Falkensee. Mit historischem Ambiente und Liebe zum Detail sorgt das Hotel für eine schöne Auszeit.

Auch das Hotel Fürstenhof in Rathenow und das Hotel Gutshof Havelland bieten ausgezeichnete Übernachtungsmöglichkeiten. Im August 2014 gab es im Havelland 49.300 Gäste und 157.700 Übernachtungen. Damit hatte das Havelland im Hochsommer mehr Übernachtungen als die Landeshauptstadt Potsdam – auch im Zeitraum von Januar bis August 2014 hatte das Havelland mehr Übernachtungen als Potsdam.

Bauen und Wohnen im Havelland

Das Havelland verzeichnete 2015 einen positiven Immobilientrend – 2014 waren 861 Baugenehmigungen erteilt worden. So legten die Anzahl der Verträge über Grundstücke zum Vorjahr um 0,1 Prozent zu, der Geldumsatz mit Grundstücken stieg um 7,7 Prozent und der Flächenumsatz nahm um 18,4 Prozent zu. Im Havelland zeigen die Grundstückspreise eine hohe Varianz, jedoch haben Käufer die Auswahl zwischen Wassergrundstück oder Dorfkern.

Für Falkensee liegen detaillierte Angaben aus dem Grundstücksmarktbericht 2015 vor. So ist die Zahl der Grundstückstransaktionen rückläufig aber der erzielte Umsatz für bebaute Grundstücke um 10,2 Prozent gestiegen. In Falkensee wurden 2015 insgesamt 136 Wohnbaulandflächen verkauft und Einfamilienhäuser sind deutlich teurer geworden. Der positive Trend führte zu einer Verknappung und steigenden Preisen.

Im Altersdurchschnitt folgt das Havelland dem deutschlandweiten Trend, so dass in den meisten Regionen der Anteil älterer Menschen immer größer wird. Im Vergleich zu den anderen Landkreisen verdienten die Menschen im Havelland 2013 am wenigsten. Das Brutto-Durchschnittseinkommen lag bei 21.616 Euro – während in Falkensee das monatliche Durchschnittseinkommen 2.175 Euro (06/2014) betrug.

Bauen im Havelland ist denkbar einfach, denn in Rathenow werden alle Fragen, Anträge und Regelungen bearbeitet. Wichtig ist natürlich das Sie sich vorab über die Bauauflagen informieren. Darüber hinaus bieten die Liegenschaftsverwaltung der Städte und Gemeinde Bauland an – auch Bestandsimmobilien werden verkauft.

Auf der jeweiligen Internetseite finden Sie den passenden Ansprechpartner. Wenn Sie einen Schritt weiter sind, dann sollten Sie sich ganz bequem Online unter www.havelland.de/Bauen-Online.1029.0.html anmelden und erhalten ihre persönlichen Anmeldedaten. So bleiben Sie über den aktuellen Stand des Bauantrages im Bilde und erhalten auch Informationen über nachzureichende Unterlagen. Zukünftig soll auch der Bauantrag, einschließlich eines Formularservices, verfügbar sein. Bis es soweit ist, müssen Sie Bauanträge und Bauvoranfragen beim Bauordnungsamt des Landkreises Havelland in Rathenow stellen.

Möchten Sie ein Baudenkmal im Havelland erwerben, dann sollten Sie vorab Kontakt zur Unteren Denkmalschutzbehörde, mit Sitz in Nauen, aufnehmen. Im Vorfeld können Sie in der öffentlich zugänglichen Denkmalliste (Online) nach einer passenden Immobilie suchen, denn es gibt Baudenkmale, Denkmalbereiche, technische Denkmale, Gartendenkmale, bewegliche Denkmale und Bodendenkmale. Umbauten an einem Denkmal ohne Genehmigung können mit hohen Bußgeldern geahndet werden.

Ob Rathenow, Falkensee, Dallgow-Döberitz, Brieselang, Nauen oder Ketzin, dass Havelland bietet sowohl im Speckgürtel als auch im Naturpark Westhavelland zahlreiche Möglichkeiten den Traum vom individuellen Eigenheim zu verwirklichen. Am Besten tun Sie dies mit einem lokalen Bauunternehmer! Werfen Sie einen Blick in unsere Übersicht und finden noch heute den Hausbaupartner in Ihrer Wunschregion.

Möchten auch Sie im Havelland Ihr Haus bauen? Gerne sind wir Ihnen bei der Suche nach einem geeigneten Baupartner behilflich.

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