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Baum auf einem gefrorenem Feld im Landkreis Telow-Fläming
Baum auf einem gefrorenem Feld im Landkreis Telow-Fläming Foto: ©Berlin85 - stock.adobe.com

Hausbau im Landkreis Teltow-Fläming

Romantische Seen und viel Geschichte

Teltow, Steglitz-Zehlendorf und den Hauptstadtflughafen gleich um die Ecke, der Landkreis Teltow-Fläming überzeugt mit einer hervorragenden Lage und vielen Überraschungen. Während im Berliner Speckgürtel die Dynamik der Weltstadt zu spüren ist, wird es weiter südlich ruhiger, die Landschaft weiter und die Menschen entspannter. Es gibt Burgen, Schlösser und viele kulturelle Schätze, wie Wohnsiedlungen im Bauhausstil, zu entdecken. Die Landschaft des Flämings bietet einen einmaligen Anblick. Die kühlen Seen laden zu einer Auszeit am Wasser ein.

Überblick über den Landkreis Teltow-Fläming

Schloss Genshagen bei Ludwigsfelde
Schloss Genshagen bei Ludwigsfelde Foto: ©holger.l.berlin – stock.adobe.com

Zum Landkreis gehören so bekannte Kleinstädte wie Jüterbog, Zossen, Luckenwalde aber auch Großbeeren und Blankenfelde-Mahlow. Die Kreisstadt ist Luckenwalde. Seit sieben Jahren verzeichnet der Landkreis eine wachsende Bevölkerungszahl: von 159.511 im Jahr 2011 auf 167.000 im Jahr 2017. Bereits seit 1989 sind besonders die Wohnlagen an der Grenze zu Berlin besonders beliebt. Besonders positiv hat sich Ludwigsfelde entwickelt – mit 25.665 Bewohnern ist es die amtsfreie Stadt mit den meisten Einwohnern. Generell umfasst der Landkreis 16 Gemeinden und Blankenfelde-Mahlow ist mit 27.378 Einwohnern die Gemeinde mit den meisten Einwohnern. Luckenwalde kommt auf 25.600 Einwohner und Zossen auf 18.915 Einwohner.

Der Landkreis gehört mit zu den erfolgreichsten in Ostdeutschland und erhielt die Bezeichnung „Wirtschaftswunderland“, denn die Investitionen liegen über dem landesweiten Durchschnitt. Sowohl Luckenwalde als auch Ludwigsfelde gehören zu den neuen Spitzenstandorten der Region. Auch vor 1989 waren Luckenwalde und Zossen wichtige Standorte. Grundlage hierfür bildet die gute Verkehrsanbindung, die auch heute dem Landkreis einen erheblichen Standortvorteil verschafft: Autobahnen, Bahnstrecken und öffentlicher Personennahverkehr wurden massiv ausgebaut. Dabei werden rund 46 Prozent der Fläche landwirtschaftlich genutzt. Insgesamt sind knapp 400 landwirtschaftliche Betriebe registriert. Darüber hinaus werden bestimmte Branchen in der Region für eine nachhaltige Entwicklung staatlich gefördert.  Insgesamt gehen Experten für den Landkreis von einem ausgeglichenen Chancen-Risiko-Mix aus. Wie sieht es im Bereich Immobilien aus?

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Teltow-Fläming kam zum Stichtag 31.12.2018 zu dem Fazit, dass es starke Preissteigerungen ab und weiterhin eine große Nachfrage nach Grundstücken besteht. Die Höchstwerte wurden in Blankenfelde-Mahlow, Ludwigsfeld und Großbeeren mit durchschnittlich 300 Euro pro Quadratmeter verzeichnet. Darüber hinaus registrierten die Analysten zum Teil überdurchschnittliche Bodenrichtwertsteigerungen.

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Blankenfelde-Mahlow und Großbeeren – Seen und Berlin vor der Haustür

Vor den Toren Berlins liegen die amtsfreien Gemeinden Blankenfelde-Mahlow und Großbeeren. Während Großbeeren über die 101 mit Marienfelde verbunden ist, hält in Blankenfelde-Mahlow die S-Bahn der Linie S2 und fährt ins Zentrum der Hauptstadt. Mit dem Auto brauchen Sie bis zum Potsdamer Platz circa 40 Minuten, zum Kurfürstendamm gut 35 Minuten, während es nach Potsdam 30 Minuten und zum Flughafen Schönefeld circa 12 Minuten sind.

Die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow besteht aus Mahlow, Blankenfelde, Dahlewitz, Groß Kienitz und Jühnsdorf. Auf einer Fläche von 55,17 Quadratkilometern wohnen circa 27.400 Menschen. In den vergangenen zehn Jahren kamen circa 3.000 neue Einwohner hinzu. Diese Dynamik dürfte sich in den kommenden Jahren etwas abschwächen, denn Bauland wird rar. Trotzdem sorgt die Nähe zur Hauptstadt und zu wichtigen Orten im südlichen Speckgürtel für eine nachhaltige Entwicklung der Immobilienpreise. 

Laut „Capital“ handelt es sich in Blankenfelde-Mahlow überwiegend um sehr gute und gute Wohnlagen. Zum Stichtag 01.11.2016 kam man auf folgende Zahlen: „Einfamilien- oder Doppelhäuser aus dem Bestand (älter als 3 Jahre) mit normaler Ausstattung werden zurzeit im Schnitt für 2.171 €/m² zum Kauf angeboten, Neubauhäuser (nicht älter als 3 Jahre) kosten im Schnitt 1.930 €/m². Eigentumswohnungen aus dem Bestand (älter als 3 Jahre) werden im Schnitt zu 1.502 €/m² angeboten, Neubauwohnungen kosten in vergleichbaren Lagen im Schnitt 2.046 €/m²“.

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Zossen – Romantische Panoramen

Zossen liegt südlich von Berlin und wird von einer einmaligen Landschaft umschlossen. Dazu gehören der Mellensee, das Landschaftsschutzgebiet Jägersberg-Schirknitzberg und als Attraktion der Wasserskipark Zossen. Mit dem Auto sind Sie in 50 Minuten am Berliner Alexanderplatz, während es zum beliebten Ku’damm nur 45 Minuten sind. Zossen ist mit dem öffentlichen Nahverkehr sehr gut an die Hauptstadt angebunden: Vom Bahnhof fahren der RE1, RE5 und RE7 zum Berliner Hauptbahnhof, S-Bahnhof  Schönefeld aber auch nach Rostock, Elsterwerda, Dessau und Neustrelitz. Somit haben Sie sowohl regional als auch überregional eine sehr gute Anbindung.

In den vergangenen Jahren hat sich Zossen sehr positiv entwickelt. Unter dem Motto: Eine märkische Stadt zwischen Hauptstadt-Flair und Spreewald Idylle, wurde das touristische Angebot erweitert. Vom Galerie-Café über das Weinfest bis hin zu historischen Stadtführungen reicht das Angebot. Daneben gibt es 16 Gewerbegebiete, die durch die Nähe zu Berlin und zum Hauptstadtflughafen für viele Unternehmen einen attraktiven Standort darstellen.

Für Zossen, der kreisfreien Stadt, kommt „Capital“ auf folgende Bewertung des Immobilienmarkts: mittlere und gute Wohnlage. Im Detail heißt es: „Einfamilien- oder Doppelhäuser aus dem Bestand (älter als 3 Jahre) mit normaler Ausstattung werden zurzeit im Schnitt für 1.637 €/m² zum Kauf angeboten, Neubauhäuser (nicht älter als 3 Jahre) kosten im Schnitt 1.889 €/m². Eigentumswohnungen aus dem Bestand (älter als 3 Jahre) werden im Schnitt zu 1.270 €/m² angeboten, Neubauwohnungen kosten in vergleichbaren Lagen im Schnitt 2.145 €/m²“.

Luckenwalde – Architektonische Experimente

Luckenwalde, ebenso wie Zossen, ist sehr an einer positiven Entwicklung interessiert. Hierzu gehört die Ansiedlung von neuen innerstädtischen Einzelhandelsgeschäften ebenso wie eine erfolgreiche Familienpolitik. Daneben ist man an einer Vermittlung von Gewerberäumen interessiert, denn die Stadt bietet im Rahmen der Wirtschaftsförderung einen besonderen Vermittlungsservice an. Mit Hilfe der Gewerberaumbörse haben Eigentümer leerstehender Gewerbeimmobilien die Möglichkeit, ihre Objekte zu präsentieren und potenzielle Mieter können direkt mit ihnen in Kontakt treten. Somit soll der Leerstand weiter minimiert werden. Dabei blickt Luckenwalde auf eine über 800-jährige Geschichte zurück. Nach einer wechselvollen Geschichte wurde 1954 die erste Kinder- und Jugendsportschule der DDR in Luckenwalde eröffnet, 1997 entstand ein moderner Biotechnologiepark und in den vergangenen Jahren wurden viele Projekte für eine attraktive Innenstadt umgesetzt.

Heute kann Luckenwalde mit einem breiten Kultur- und Freizeitangebot überzeugen. Eine eigene Therme steht zugleich bereit wie ein Freibad, ein Theater ebenso wie ein Multiplex-Kino. Die kleinstädtische Struktur garantiert kurze Wege. Damit gehört Luckenwalde mit den vielen Freizeitmöglichkeiten und Veranstaltungen zu einem der schönsten Wohnorte des Flämings. Auch der moderne Architekt Erich Mendelsohn – mit der expressionistischen Hutfabrik – und der Dichter Theodor Fontane haben sich in Luckenwalde verewigt.

Für Luckenwalde, 50 km südlich von Berlin und zwischen den reizvollen Landschaften des Flämings und des Baruther Urstromtals gelegen, kommt „Capital“ zu folgender Bewertung: Es handelt sich um überwiegend mittlere und einfache Wohnlagen. Laut der Einschätzung zum Stichtag 01.11.2016 können interessierte Käufer mit den folgenden Preisen rechnen: „Einfamilien- oder Doppelhäuser aus dem Bestand (älter als 3 Jahre) mit normaler Ausstattung werden zurzeit im Schnitt für 1.116 €/m² zum Kauf angeboten, Neubauhäuser (nicht älter als 3 Jahre) kosten im Schnitt 1.676 €/m². Eigentumswohnungen aus dem Bestand (älter als 3 Jahre) werden im Schnitt zu 994 €/m² angeboten, Neubauwohnungen kosten in vergleichbaren Lagen im Schnitt 1.921 €/m²“.

Jüterbog – Backsteingebäude zwischen Hohem und Niederem Fläming

Jüterbog im Landkreis Teltow-Fläming
Jüterbog im Landkreis Teltow-Fläming Foto: ©ArTo – stock.adobe.com

Am südwestlichen Rand des Landkreises gelegen, wird das imposante Rathaus und weitere historische Backsteingebäude Sie verzaubern. Bereits im Mittelalter war Jüterbog ein wichtiges Handelszentrum. Aber es gab auch Rückschläge wie die Pest in den Jahr 1637 und 1639 und viele kriegerische Auseinandersetzungen. Über Jahrhunderte hinweg war Jüterbog ein wichtiger militärischer Standort. Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb Jüterbog durch die Stationierung von Streitkräften der UdSSR eine Garnisonstadt. Heute setzt Jüterbog auf sein kulturelles Erbe und die drei Klöster: Kloster Zinna, Mönchenkloster und das Liebfrauenkloster. Auch die Verwaltung ist an einer positiven Entwicklung interessiert. So gibt es auf der Internetseite jueterbog.eu Informationen zum Wohnungs- und Immobilienangebot, aktuellen Bauprojekten und Baulücken.

Jüterbog ist besonders an jungen Familien interessiert. „Capital“ kommt auf überwiegend einfache und mittlere Wohnlagen mit den folgenden Marktpreisen: „Einfamilien- oder Doppelhäuser aus dem Bestand (älter als 3 Jahre) mit normaler Ausstattung werden zurzeit im Schnitt für 1.083 €/m² zum Kauf angeboten, Neubauhäuser (nicht älter als 3 Jahre) kosten im Schnitt 1.510 €/m². Eigentumswohnungen aus dem Bestand (älter als 3 Jahre) werden in vergleichbarer Lage im Schnitt zu 826 €/m² angeboten, Neubauwohnungen kosten in vergleichbaren Lagen im Schnitt 1.743 €/m²“.

Leben im LandkreisTeltow-Fläming

Den Landkreis Teltow-Fläming zeichnen vom Speckgürtel bis in die südlichen Regionen gute Wohnlagen aus, wobei die Preise sich im Wesentlichen an der Entfernung zur Hauptstadt orientieren. Die Spitzen-Bodenpreise liegen bei circa 300 Euro pro Quadratmeter, während man sich in Jüterbog weit günstiger den Traum vom Eigenheim erfüllen kann.

Quelle: Dr. Carsten Schmidt

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