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Kundenbeziehungsmanagement in der Immobilienwirtschaft

Kundenbeziehungsmanagement in der Immobilienwirtschaft
Kundenbeziehungsmanagement in der Immobilienwirtschaft Foto: ©Rymden - stock.adobe.com

Auch Makler und Immobilienagenturen greifen zunehmend auf CRM-Software zurück. Was eine CRM-Software in dieser Branche leisten kann, erfahren Sie hier.

Im März 2021 gab die EU-Kommission ihre Digitalisierungsziele bis 2030 bekannt. Obgleich die Digitalisierung hierzulande eher mit mäßiger Geschwindigkeit voranschreitet, ist sie dennoch zunehmend allgegenwärtig.

Dies gilt sowohl für das private als auch das berufliche Umfeld. Während kaum noch jemand auf Smartphone, Social Media & Co. verzichten kann, setzen Unternehmen zunehmend auf digitale Unterstützung zur Optimierung der eigenen Geschäftsprozesse. So wird im Bereich des Kundenbeziehungsmanagements CRM-Software immer beliebter.

Was ist CRM-Software?

Die drei Buchstaben „CRM“ bezeichnen das „Customer-Relationship-Management“. Ein Anglizismus, welcher mittlerweile ebenso verbreitet ist wie die deutschen Pendants „Kundenbeziehungsmanagement“ oder „Kundenpflege“.

Hierbei handelt es sich zum einen um die konsequente Ausrichtung eines Unternehmens auf die eigenen Kunden und zum anderen um die damit einhergehende, strategische Gestaltung sämtlicher Kundenbeziehungsprozesse.

Für Unternehmen wird es zunehmend unverzichtbar, den eigenen Kunden in den Fokus zu stellen. Kundenerwartungen befinden sich nicht nur in stetigem Wandel, sondern befinden sich zudem auch auf einem hohen Niveau. Für Unternehmen bedingt dies die Erstellung und Implementierung einer geeigneten CRM-Strategie, mittels welcher sich die Erwartungen der eigenen Kundschaft auf Lange Sicht erfüllen lassen.

Eine CRM-Software ist dabei im Zeitalter der digitalen Transformation fester Bestandteil einer ganzheitlichen CRM-Strategie.

Branchenspezifische Anforderungen an eine CRM-Software

Die bloße Einführung eines belieben Systems genügt jedoch nicht. Jedes Unternehmen hat letztlich andere Anforderungen an ein geeignetes CRM-Systems. So sollte eine adäquate Software sämtliche CRM-Prozesse eines Unternehmens softwareseitig abbilden können.

Unterschiede in der Anforderungsprofilen hängen unter anderem mit der Branchenzugehörigkeit des jeweiligen Betriebes zusammen. Im Folgenden soll daher einmal ein detaillierter Blick auf die Immobilienwirtschaft und die Bereiche, in denen sie von der Nutzung einer CRM-Software profitieren kann, geworfen werden.

Ein Blick auf die Immobilienwirtschaft

Die Immobilienwirtschaft befasst sich mit der Entwicklung, Produktion, Bewirtschaftung, und Vermarktung von Immobilien.

Zu den wichtigsten Akteuren des Kernbereiches der Immobilienwirtschaft zählen neben Immobilienmaklern und Wohnungsunternehmen auch Haus- und Immobilienverwaltungen, Immobilienfondsverwaltungen sowie Hypotheken- und Geschäftsbanken.

Die Immobilienwirtschaft ist ein Wirtschaftszweig von nicht zu unterschätzender Bedeutung. SO beschäftigen Unternehmen der Immobilienwirtschaft mehrere Millionen Menschen in Deutschland. Auch gemessen an der gesamtwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung ist der Stellenwert der Immobilienwirtschaft keinesfalls unerheblich.

Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft

Makler in Verhandlung mit Interessenten
Auch Makler und Immobilienagenturen greifen zur Verbesserung der Kundenbeziehungen zunehmend auf CRM-Software zurück. Foto: ©Vittaya_25 – stock.adobe.com

Die Digitalisierung betrifft die Immobilienwirtschaft ebenso wie andere Branchen und Wirtschaftszweige. Dabei ist sie jedoch nicht nur als Herausforderung, sondern auch als Chance zu verstehen. So kann beispielsweise der Einsatz einer geeigneten CRM-Software zahlreiche Vorteile mit sich bringen.

Eine wichtige Rolle spielen beispielsweise softwareseitige Automatisierungen, welche Mitarbeiter bei der Ausführung administrativer Tätigkeiten maßgeblich entlasten können. Damit das volle Potenzial einer CRM-Software für die Immobilienwirtschaft ausgeschöpft werden kann, sollte das System über einige, grundlegende Funktionen, Eigenschaften und Module verfügen.

Eigenschaften einer CRM-Software

Funktionen einer Software werden üblicherweise in Modulen gebündelt, welche sich speziell an die Anforderungen eines bestimmten Geschäftsbereiches richten. Zu den wichtigsten Modulen bzw. Funktionsbereichen einer CRM-Software zählen beispielsweise:

  • Das Kontaktmanagement
  • Das Marketing
  • Der Vertrieb
  • Der Kundenservice
  • Das Callcenter
  • Das Reporting
  • Das Callcenter
  • Das Projektmanagement
  • Arbeitsabläufe

Nicht jedes Unternehmen profitiert jedoch zwangsläufig von der Nutzung all dieser Module. So bieten sich beispielsweise Callcenter-Funktionen nur dann an, wenn ein Callcenter betrieben wird.

Auch spielen weitere Eigenschaften einer Software eine Rolle, welche sich nicht zwangsläufig nur auf deren Funktionsumfang beziehen. So sollte beispielsweise in jedem Fall eine Anbindung der CRM-Software an alle weiteren Systeme, welche sich im Einsatz befinden, gewährleistet werden. Nu so lässt sich ein lückenloser Informationsaustausch zwischen allen Lösungen realisieren.

Zudem sollte das CRM-System auf die Größe des Betriebes ausgelegt sein und Unternehmen bei Bedarf auch bei Umstrukturierungen, Wachstum oder Verkleinerungen unterstützen.

Vorteile einer CRM-Software für die Immobilienwirtschaft

Durch den Einsatz einer adäquaten CRM-Software können Immobilienunternehmen zahlreiche Vorteile entstehen.

So lässt sich durch den Einsatz einer einheitlichen Lösung beispielsweise die Zusammenarbeit im Team optimieren. Alle wichtigen Informationen stehen jedem beteiligten Akteur durch die zentrale Ausrichtung des Systems sofort und in korrekter Ausführung zur Verfügung.  So werden Missverständnisse vermieden und Arbeitsabläufe transparenter gestaltet.

Softwareseitige Automatisierungen sorgen zudem für eine höhere Produktivität, da Mitarbeiter durch die Entlastung zusätzliche Kapazitäten erhalten, um sich zielführenderen Aufgaben anzunehmen.

Darüber hinaus können sämtliche Vertriebsaktivitäten und -prozesse mit der richtigen CRM-Software maßgeblich optimiert werden. Entsprechende Lösungen ermöglichen Unternehmen die visuelle Darstellung der gesamten Sales-Pipeline. Auf diese Weise erhalten Betriebe einen genauen Überblick darüber, welche Ansätze und Strategien funktionieren und welche nicht.

Zu guter Letzt profitiert auch der Kundenservice von der Nutzung einer geeigneten CRM-Software; und sorgt somit letztlich für zufriedenere Kunden. Durch eine zentrale Datenverwaltung und -Analyse lassen sich wertvolle Erkenntnisse über das Verhalten sowie die Bedürfnisse der eigenen Kunden gewinnen.

Diese Erkenntnisse sind nicht nur für Marketing und Vertrieb von Relevanz. Auch helfen sie dem Kundenservice dabei, gezielter auf einzelne Kunden anzugehen und einen personalisierten Service zu ermöglichen.

Fazit: Gezieltes Kundenbeziehungsmanagement in der Immobilienwirtschaft

Unternehmen der Immobilienbranche können auf vielfältige Weise von der Nutzung einer CRM-Software profitieren. Dazu muss das System jedoch auch auf die individuellen Anforderungen des jeweiligen Unternehmens ausgelegt sein.

Letztlich werden die Vorteile einer CRM-Software auch an den Kunden weitergegeben, was wiederum für eine höhere Kundenzufriedenheit sorgt.

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