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So lässt es sich im Bad neu durchstarten

Die Digitalisierung liefert großes Kino auch im Bad: Längst lassen sich Temperatur und Intensität des Wassers, die Steuerung von Licht, Duft und Musik synchronisieren und via App als feste Programme zur Tiefenentspannung abrufen. Für die passende Traumwelt wird sogar eine LED-Wand eingesetzt.
Die Digitalisierung liefert großes Kino auch im Bad: Längst lassen sich Temperatur und Intensität des Wassers, die Steuerung von Licht, Duft und Musik synchronisieren und via App als feste Programme zur Tiefenentspannung abrufen. Für die passende Traumwelt wird sogar eine LED-Wand eingesetzt. Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / © Hansgrohe

Im Frühjahr entdeckt man oft seine vier Wände neu und bekommt Lust auf Veränderung. Die Passion, alles auf den Kopf zu stellen, macht dann auch vor dem Bad nicht halt. Mit den folgenden zehn guten Vorsätzen lässt es sich in ihm neu durchstarten, erklärt die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS). Am besten gleich anfangen – mit Wandboard, Gemütlichkeit, Sicherheit, weniger Abfall oder platzsparender Wanne. Was in der privaten EntspannungsInsel gehen kann, zeigt beim nächsten Städtetrip vielleicht sogar das Hotelbad, heißt es weiter.

Die konkreten Empfehlungen der Bonner Badexperten:

1 Praktischer einrichten. Wenn sich Shampoos und Cremes auf dem Badewannenrand oder Fensterbrett drängeln und das ewige Durcheinander in der Schublade nervt, dann mangelt es an praktischem Stauraum. Abhilfe schafft zum Beispiel ein Wandboard mit Reling, damit Gegenstände nicht herausfallen können. Oder ein Ordnungssystem für den mobilen Einsatz. 

Fein gemacht: In die Ablage-Reling aus Metall lassen sich verschiedene Container einhängen, die täglich genutzte Utensilien allzeit griffbereit und „kippsicher“ aufnehmen. Für Platz und Ordnung zugleich sorgt die Schublade mit Organizer.
Fein gemacht: In die Ablage-Reling aus Metall lassen sich verschiedene Container einhängen, die täglich genutzte Utensilien allzeit griffbereit und „kippsicher“ aufnehmen. Für Platz und Ordnung zugleich sorgt die Schublade mit Organizer. Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / © Burgbad

2 Ganzjährig für Gemütlichkeit sorgen. Accessoires und Objekte aus dem Wohnzimmer hübsch arrangiert sind auch auf dem Wannenrand eine Wohltat für das Auge. Wer sich an Vorbildern wie Hygge und Lagom orientiert, kann sich Stil und Stimmung sicher sein. Diese skandinavischen Einrichtungstrends scheinen nie aus der Mode zu kommen und zaubern mit einfachen Mitteln wie kleinen Tischchen oder flauschigen Textilien eine angenehme Atmosphäre.

3 Endlich eine neue Brause anschaffen. Das Wasser spritzt in alle Richtungen oder rinnt nur noch ganz dünn aus der Brause. Muss nicht sein, denn es gibt im Bad kaum etwas, das sich im Falle eines Defektes so schnell austauschen lässt wie ein Duschkopf samt Schlauch. Wer sich endlich an diese Projektrealisation macht, sorgt laut VDS gleichzeitig für fortschrittliche Technologie und ein gesteigertes Wohlgefühl. Denn die neuen Handmodelle bieten zahlreiche stimulierende Strahlarten.

Brausen von heute wechseln ihre stimulierenden Strahlarten einfach per Druck auf einen Knopf. Bei diesem Modell wurde er unauffällig in das außergewöhnliche Rauten-Design integriert. Die Düsen sind aus Silikon und damit ganz einfach zu reinigen. Durchflussbegrenzer verringern den Wasserverbrauch und helfen, Energie zu sparen.
Brausen von heute wechseln ihre stimulierenden Strahlarten einfach per Druck auf einen Knopf. Bei diesem Modell wurde er unauffällig in das außergewöhnliche Rauten-Design integriert. Die Düsen sind aus Silikon und damit ganz einfach zu reinigen. Durchflussbegrenzer verringern den Wasserverbrauch und helfen, Energie zu sparen. Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / ©Ideal Standard

4 Mehr Licht ins Bad bringen. Licht ist ein wichtiger Wohntrend. Diente es früher in erster Linie dem exakten Schminken am Waschpatz, gilt es heute als ein wichtiger Wellnessfaktor und tut der Seele gut. Ob Spiegelschrank mit Ambiente-Licht, glitzernde Mosaike in der Dusche oder digitales Spektakel mit LED-Leuchtwand: Für die passende Inszenierung ist gesorgt.

5 Sicherheit einziehen lassen. Ein wirklich gutes neues Projekt im Zusammenhang mit dem Update des Bades: für mehr Sicherheit sorgen. Der Handgriff an der Badewanne und ein stabiler Hocker bilden die Vorhut. Dann folgt die bodengleiche, rutschfeste Dusche, denn sie ist mit einem Umbau verbunden. Als Entschädigung für den Aufwand erhält man neben deutlich mehr Komfort und neidischen Blicken von Freunden und Nachbarn on top sogar finanzielle Hilfe vom Staat. Wie, das verrät der Ratgeber „Das moderne Bad“ – kostenloser Download unter https://www.gutesbad.de/broschueren-und-mehr/

6 Abfall vermeiden. Wer im Bad auf Nachhaltigkeit setzen will, sollte sich für feste Seifenstücke entscheiden. In einigen Drogeriemärkten lässt sich das Lieblingsshampoo bequem abfüllen oder sogar „am Stück“ erwerben. Aber auch beim Gang zur Toilette kann man Gutes für die Umwelt tun. Toilettenpapier verbraucht wertvolle Ressourcen wie Wasser und Holz. Muss nicht sein, sagt die VDS, wenn man für die Po-Hygiene ein Dusch-WC nutzt. Bei ihm fährt auf Knopfdruck ein verborgener Duscharm aus und reinigt mit einem sanften Strahl.

Mit einem Dusch-WC kann fast gänzlich auf Toilettenpapier verzichtet werden. Bis zu 46 Rollen lassen sich mit der Komforttoilette durchschnittlich pro Kopf sparen. Neben der angenehmen Körper- bzw. Po-Pflege ein durchaus ausschlaggebendes Anschaffungsargument.
Mit einem Dusch-WC kann fast gänzlich auf Toilettenpapier verzichtet werden. Bis zu 46 Rollen lassen sich mit der Komforttoilette durchschnittlich pro Kopf sparen. Neben der angenehmen Körper- bzw. Po-Pflege ein durchaus ausschlaggebendes Anschaffungsargument. Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / © Geberit

7 Wasser bewusst managen. Wasser ist kostbar. Mit einer cleveren Armatur mit Infrarot-Sensor kann man es sparen. Einige Modelle verfügen sogar über eine spezielle Ausstattung, die die Hygiene des Trinkwassers sichert. Das Rundum-Sorglos-Paket wird von einem Wassermanagementsystem abgerundet. Die Feuchtigkeitssensoren prüfen Leitungen auf Leckagen und erkennen unerwünschten Verbrauch. Droht Gefahr, gibt es via App einen Alarm-Ton und eine Push-Nachricht aufs Handy.

Ganz schlau: Bei einer Waschtischarmatur mit Infrarot-Sensor funktionieren Wasserlauf und -stopp berührungslos. Das ist nicht nur sehr hygienisch, sondern verhilft zu einem ressourcenschonenden Umgang mit H2O und Energie. Denn die Laufzeit lässt sich ganz nach Bedarf sekundengenau einstellen.
Ganz schlau: Bei einer Waschtischarmatur mit Infrarot-Sensor funktionieren Wasserlauf und -stopp berührungslos. Das ist nicht nur sehr hygienisch, sondern verhilft zu einem ressourcenschonenden Umgang mit H2O und Energie. Denn die Laufzeit lässt sich ganz nach Bedarf sekundengenau einstellen. Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / © Schell

8 Immer warme Füße genießen. Mit einer Fußbodenheizung bringt Barfußlaufen im Bad deutlich mehr Spaß. Wer keine hat, kann sie nachträglich verlegen lassen. Systeme mit geringem Aufbau machen das ohne erheblichen Verlust an Zimmerhöhe möglich. Immer häufiger werden sie über Smart-Home-Lösungen automatisch nach Lebensgewohnheiten gesteuert. Jetzt reagieren sie sogar auf Sprachbefehle.

9 Den Mini maximal einrichten. Das Badezimmer ist zu klein, um auf Dauer ein Zuhause-Gefühl zu schaffen? Gibt es nicht. Dank Produkten, die Platz sparen, und der gewieften Tipps der Badprofis, wie sich das Bad allein optisch größer schummeln lässt, kommt der Mini groß raus. Hat etwa die Duschfläche den gleichen Farbton wie der Fliesenboden, verschmilzt sie mit diesem zum Schein. Der Raum wirkt somit großzügiger und leichter. Am besten gezielt im Fachhandel nach solchen Lösungen fragen.

Echte Maßarbeit: In dem Mini ist die Badewanne unter dem Fenster platziert und mit LED-Lichtleisten am unteren Rand ein schöner Hingucker. Die Duschfläche nimmt die Farbe der Bodenfliesen auf. Dadurch wirkt der Raum größer. Für die Duschnische selbst wurde eine rechtwinklige Wand eingezogen. Zum einen versteckt sie das WC. Zum anderen trägt sie den Waschtisch mit filigraner Waschschale in angesagtem Grau.
Echte Maßarbeit: In dem Mini ist die Badewanne unter dem Fenster platziert und mit LED-Lichtleisten am unteren Rand ein schöner Hingucker. Die Duschfläche nimmt die Farbe der Bodenfliesen auf. Dadurch wirkt der Raum größer. Für die Duschnische selbst wurde eine rechtwinklige Wand eingezogen. Zum einen versteckt sie das WC. Zum anderen trägt sie den Waschtisch mit filigraner Waschschale in angesagtem Grau. Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / © Kaldewei

10 Badvorhaben im Hotel testen. Eine Städtereise erweitert den Horizont, besonders, wenn sie in den Norden geht. Wer sich für derlei Freizeitinvestition entscheidet, kann gleich das Schöne mit dem Nützlichen verbinden und sein eigenes Badvorhaben testen. Vorausgesetzt, die Unterkunft der Wahl verfügt über Zimmer mit einer schicken Entspannungs-Insel. Das aber lässt sich im Voraus recherchieren, denn mittlerweile ist ein feines Hotelbad ein wichtiges Aushängeschild – auch oder gerade im Internet.

Mehr Informationen zu Badtrends und zahlreiche Ideen zum Ausbauen oder Umstylen liefert die VDS ebenfalls im Internet auf
www.gutesbad.de.

Quelle: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e. V.

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