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Risikolebensversicherung – finanzielle Absicherung für den Ernstfall

Risikolebensversicherung – finanzielle Absicherung für den Ernstfall Foto: jackfrog - fotolia.com
Risikolebensversicherung – finanzielle Absicherung für den Ernstfall Foto: jackfrog - fotolia.com

Der Traum vom Eigenheim ist meist nicht ohne Baufinanzierungen und Kredite realisierbar. Um die Familie im eigenen Todesfall vor der Schuldenfalle zu schützen, eignet sich eine Risikolebensversicherung. Sie ist bereits ab hundert Euro pro Jahr erhältlich und begleicht im Ernstfall die noch ausstehende Kreditsumme oder zahlt den Hinterbliebenen einen vorab vereinbarten Betrag.

Niemand denkt gerne über die eigene Vergänglichkeit nach. Hat man aber eine Familie, ist das manchmal unumgänglich. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen rät: „Eine Risiko-Lebensversicherung ist immer dann dringend erforderlich, wenn der Tod eines Elternteils oder Partners eine finanzielle Lücke reißen könnte, die weder durch Renten noch durch eigenes Vermögen zu schließen wäre.“

So funktioniert eine Risikolebensversicherung

Mit einer Risikolebensversicherung wird das eigene Leben für einen vorab festgelegten Zeitraum mit einem vorab festgelegten Geldbetrag versichert. Stirbt man binnen dieses Zeitraums, erhalten die Hinterbliebenen die volle Versicherungssumme ausgezahlt, selbst wenn der Todesfall schon nach der ersten Beitragszahlung eintritt – alternativ kann eine noch ausstehende Kreditsumme beglichen werden.

Tritt der eigene Todesfall während des Versicherungszeitraums nicht ein, behält die Versicherung die eingezahlten Beiträge ein. Gerade deshalb sind die Tarife so günstig und eignen sich auch für junge Familien ohne großes Einkommen. Die Risikolebensversicherung ist damit komplett uneigennützig und dient einzig dem Hinterbliebenenschutz.

So setzen sich die Beiträge zusammen

Bei der Risikolebensversicherung gilt: Je jünger und gesünder man bei Vertragsabschluss ist, desto günstiger sind auch die Beiträge. Auch Vertragslaufzeit und Höhe der Versicherungssumme beeinflussen die Beiträge. „Teure Verträge können viermal so viel kosten wie güns­tige. Wer Preise vergleicht, bekommt den Schutz schon für wenig Geld“, kommentiert test.de. Ein 35-jähriger, nichtrauchender Büroangestellter bekomme schon ab 176 € pro Jahr einen Vertrag mit 25 Jahren Laufzeit und einer Deckungssumme von 250.000 Euro.

Etwas mehr kostet die Versicherung, wenn man riskanten Berufen (etwa Dachdecker) oder Hobbies (wie Skifahren) nachgeht. Auch Raucher zahlen drauf. Wie es um Gesundheit und Lebenswandel der zu Versichernden steht, wird vorab durch einen Fragebogens ermittelt. Ein Tipp: Alle Fragen sollten sorgfältig beantwortet werden. Erklärt man beispielsweise, man sei Nichtraucher, aber raucht pro Tag fünf Zigaretten, ist der Versicherungsschutz im Ernstfall gefährdet, selbst wenn der Todesfall nichts mit dem Zigarettenkonsum zu tun hatte.

Die verschiedenen Varianten der Risikolebensversicherung

Bei der Risikolebensversicherung gibt es drei Varianten. Die erste ist der klassische Hinterbliebenenschutz, dabei wird die Versicherungssumme an Hinterbliebenen ausgeschüttet.

Die zweite Variante ist die Restschuldversicherung oder Restkreditlebensversicherung – der Versicherungszeitraum entspricht dabei dem Zeitraum der Kreditabtragung und die Versicherungssumme dem Kreditbetrag. Mit sinkendem Kredit sinken auch die Beiträge. Die Summe wird direkt an den Kreditgeber ausgezahlt, Angehörige erhalten allenfalls Überschüsse.

Die dritte Form ist die verbundene Risikolebensversicherung: Dabei versichern Geschäfts- oder Lebenspartner je das Leben des anderen. Die Beiträge sind dabei noch günstiger, allerdings wird die Summe nur einmal ausgeschüttet, auch wenn beide Personen gleichzeitig aus dem Leben scheiden.

Was bei der Tarifwahl wichtig ist

Bevor man sich für einen Tarif entscheidet, sollte man überlegen, für wie lange die Angehörigen den Schutz benötigen und wie hoch die Versicherungssumme sein müsste. Aufgrund der gravierenden Preisunterschiede ist ein Vergleich ratsam. Kompetente, unverbindliche und kostenfreie Vergleichsmöglichkeiten bietet beispielsweise das Online-Portal tarifcheck24.com.

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