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Immobilienerwerb

Gastro-Immobilien als Chance in der Krise

Ein Café als Gastro-Immobilie
Durch die SChließzeit während der Corona-Kriese müssen viele Gastronomiebetriebe schließen - für andere bietet sich so eine Chance für einen Einstieg in die Gastronomiebranche Bild von Jutta Zeisset auf Pixabay

Die Nachfrage nach Gastronomie-Objekten hält sich aktuell, im Mai des Jahres 2020, in Grenzen. Warum dies so ist, muss wohl kaum erklärt werden. Auf der anderen Seite bietet diese Krisenzeit auch die günstige Gelegenheit, in die Gastronomie einzusteigen. Zumal nicht nur die Pandemie ein Problem darstellt, sondern schon vorher viele Gastronomen oft vergeblich einen Nachfolger für ihr Unternehmen suchten. Gut eingeführte, über viele Jahre betriebene Objekte werden auch nach Corona wieder ihre Kunden finden beziehungsweise die Stammkunden werden erfreut sein, sich wieder mit Freunden bei Speis und Trank am gewohnten Platz treffen zu können. 

Übernahme oder Neueinrichtung

Innenraum in einem Restaurant mit rustikaler Einrichtung
Nach der Übernahme eines Restaurant muss entschieden werden, ob die Einrichtung erhalten bleibt oder ein echter Neuanfang mit einer neuen Einrichtung gewagt wird. Bild von RitaE auf Pixabay

Ist das passende Objekt gefunden, stellt sich die Frage, ob die bestehende Einrichtung übernommen oder alles neu eingerichtet werden soll?

Auf der einen Seite sind viele Stammgäste „Gewohnheitstiere“ und lieben „ihre“ Einrichtung. Auf der anderen Seite ist es möglich, dass beispielsweise die bestehende Bestuhlung der Gasträume nicht den Vorstellungen des neuen Eigentümers und auch nicht den Anforderungen entspricht. Momentan wird es bei neu oder wieder eröffneten Gastronomiebetrieben so sein, das weniger Kundschaft hinein darf, dem einzelnen Gast also mehr Platz eingeräumt werden muss. Warum dann nicht den Gästen ein Wohlgefühl mit einer Bestuhlung bieten, die so bequem ist, dass er oder sie einfach länger bleibt und mehr konsumiert? Zu diesem Zweck gibt es entsprechende Gastro Stühle in vielen Ausführungen und Materialien, vom typischen Kaffeehaus-Stuhl über hochlehnige Polsterstühle bis zum komfortablen Sessel mit einer Sitzhöhe, die auch das Dinieren am Tisch erlaubt.

Gerade die zuletzt erwähnten Sessel mit einer besonders hohen Sitzhöhe erlauben den nahtlosen Übergang vom Aperitif über das Menü bis zur gemütlichen Plauderei nach dem Essen bei einem Kaffee oder einer Spirituose, ohne das es unbequem wird. Das braucht natürlich schon einen Sessel, bei dem handwerklich alles bestens ist, was zwar wiederum eine etwas höhere Investition bedeutet, die sich aber durch längere Haltbarkeit bezahlt macht. Selbstverständlich muss dazu der Service stimmen beziehungsweise dem Gast darf es an nichts fehlen oder noch besser, es muss schöner als zu Hause sein. Natürlich beinhaltet dies eine gewisse Zielgruppenorientierung, denn jedem Geschmack kann es einfach nicht recht gemacht werden. Dafür ist die Zielgruppe, die ein schönes Lokal mit ausgezeichneter Bewirtung sucht, recht groß und diese Zielgruppe ist darüber hinaus gern bereit, sich den Service etwas mehr kosten zu lassen.

Gastro-Immobilie als Rendite-Objekt

Wer nicht selbst als Gastronom tätig werden möchte, hat jetzt die Möglichkeit, lukrative Objekte zu einem günstigen Preis zu erwerben, um dann nur etwas Geduld aufzubringen, bis sich alles wieder auf Normalmaß eingependelt hat. Wie auch immer, bisher hat sich „Betongold“, wenn mit Sachverstand investiert wird, in jeder Krise als eine gute Anlage erwiesen.

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