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Kapitalanlage Immobilien: Darauf sollte man achten

Paar investiert in Immobilien als Kapitalanlage
Ein junges Paar investiert in Immobilien als Kapitalanlage Foto: ©Robert Kneschke - stock.adobe.com

Alles wird teurer, daher ist sparen angesagt. Das Geld weiterführend zu vermehren ist der nächste Schritt. Hierfür existieren zahlreiche Investitionsoptionen. Manche legen ihr Vermögen in Schmuck oder Wertpapieren an, andere setzen alles auf die Wertsteigerung seltener Sammelobjekte oder Edelmetalle, wie Gold und Silber. Seit Ewigkeiten bewährt hat sich die Immobilie als Kapitalanlage. Insbesondere dann, wenn Wohnraum hierzulande knapp wird, bestimmt die Nachfrage die steigenden Preise und führt zu immensen Wertsteigerungen von denen Anleger, die frühzeitig investiert haben, profitieren. Eine Immobilie als Kapitalanlage zu finden ist jedoch nicht einfach. Zudem sollten Interessenten vorab auf einige Dinge achten, wenn sie auf die Suche nach ihrer Wunschimmobilie gehen.

Aus diesem Grund lohnt es sich besonders bei niedrigen Zinsen in lukrative Immobilienprojekte zu investieren

Vor allem, wenn die Zinsen gerade günstig stehen, wird viel investiert. Dann lohnt es sich das Geld auch in Objekte anzulegen, die sich mit höheren Kaufsummen präsentieren. Gebäude, wie Wohnhäuser als Ein- oder Mehrfamilienhaus lohnen sich langfristig zur Kapitalsteigerung und gelten als sichere Investitionen in die Zukunft. Eine Immobilie als Kapitalanlage ist sinnvoll für all jene, die im Alter vorgesorgt haben möchten und beabsichtigen, das Haus oder die Wohnung eines Tages zu beziehen. Vorab profitieren Anleger nämlich von der Möglichkeit, das Gebäude zu vermieten und somit zusätzlich zu profitieren. Hierdurch lassen sich laufende Kosten genauso senken wie Investitionsausgaben. Die wertbeständigen Immobilien liefern somit langfristig eine beachtliche Rendite und sind dadurch viel mehr als lediglich eine sichere Behausung für all jene, die sich irgendwann zur Ruhe setzen möchten. Allerdings sollten Käufer vorab genauestens inspizieren, in welchem Umfeld das Gebäude steht. Wo heute noch die Idylle der Natur vorherrscht, kann morgen bereits ein Einkaufszentrum stehen. Investoren sollten sich daher bewusst sein, dass sich die Gegebenheiten vor Ort im Laufe der Jahre stark ändern können.

Investoren sollten beachten, dass sich Gegebenheiten vor Ort im Laufe der Jahre ändern können

Bereits wenige Jahre reichen dafür aus, dass Infrastrukturen von den ursprünglichen Verhältnissen beim Kauf der Immobilien abweichen. Grund hierfür sind etwa Zusammenlegungen von Kleinstädten, Anbindungen zu Bahnhöfen oder Autobahnen oder das Ausbleiben von Instandsetzungen der Gebäude in umliegender Nachbarschaft durch die Gemeinde oder ihre Besitzer. All diese Faktoren können den Wert von Immobilien mindern, ihn gleichfalls aber auch erhöhen. Wer sich für eine zentrale Lage entscheidet, kann unter Umständen davon profitieren, dass sich sämtliche Einkaufsmöglichkeiten, Kindergärten oder Schulen in umliegender Entfernung befinden und damit die Bewältigung von Alltagsaufgaben vereinfachen.

Veränderungen der Infrastruktur können auch Vorteile mit sich bringen

Anbindungen zu Verkehrsknotenpunkten müssen keinen Nachteil darstellen, sondern können dazu führen, dass Arbeitnehmer ihre Arbeitsstelle zügiger erreichen und die Immobilie hierdurch aufgewertet wird. Um eine geeignete Immobilie als Anlage zu finden, lohnt es sich die Umgebung des Kaufobjektes über einige Zeit zu analysieren. Somit machen sich Käufer ein Bild von der Lage und können je nach Ort abschätzen, ob das Gebäude auch in den nächsten Jahren noch Profit erwirtschaften kann.

Vorab sollten Interessenten mittels Gutachter prüfen, ob sich eine Investition in die Immobilie lohnt

Wenn die geeignete Immobilie als Anlage gefunden wurde, gilt es auch das eigene Budget zu berücksichtigen. Nur wenn es sich abzeichnet, dass das Gebäude auch fortwährend abgezahlt werden kann, sollten Interessenten den Schritt in die Investition tätigen. Oft ist es wichtig genügend Eigenkapital mit einfließen zu lassen, um nicht komplett an teure Darlehen gebunden zu sein. Neben der optimalen Lage ist auch der Zustand der Immobilie von zentraler Bedeutung. Ein Haus, dessen Fassade bröckelt oder gar Schimmelspuren aufweist gibt zu erkennen, dass es hohe Kosten der Sanierung bei einem Kauf nach sich zieht oder womöglich komplett abgerissen werden muss. Ein erfahrener Gutachter sollte daher immer die erste Wahl sein, bevor es zu einer Investition kommt. Er prüft sämtliche Ecken des Hauses, ermittelt Fehler oder analysiert die Statik des Gebäudes. Liegen keine Mängel vor, oder sind diese mit einfachen Mitteln zu beheben, steht einem Kauf zunächst nichts mehr im Wege.

Welche weiteren Kosten können bei der Immobilie als Kapitalanlage anfallen?

Kostenkalkulation bei der Kapitalanlage in Immobilien
Eine genaue Kostenkalkulation bei der Kapitalanlage in Immobilien ist empfehlenswert Foto: © photocrew – stock.adobe.com

Da die Immobilie gleichzeitig als Kapitalanlage dienen soll, ermitteln Investoren frühzeitig, ob die potenzielle Rendite zu ihren Vorstellungen passt. Ebenfalls wichtig ist es, eine Risikoabwägung aufzustellen, die Lage und Rendite mit einbezieht. Sollen Mieter einziehen, muss zudem das Kauf-Mietpreis-Verhältnis stimmen, damit letztlich eine tatsächliche Rendite erfolgen kann. Neben dem eigentlichen Kauf stehen weitere Folgekosten an, die zu beachten sind. Hierzu zählen etwa die Grunderwerbssteuer aber auch mögliche Maklerkosten. Außerdem können später die Notarkosten die Gesamtkosten erhöhen. Kosten, die dazu beitragen, die Rendite zu beeinflussen, gilt es zu berücksichtigen, denn viele vergessen, dass etwa auch die Nutzungsdauer der Immobilie hier mit eingreift. Fallen die Mieteinnahmen in der Zukunft zu niedrig aus, verringert sich ebenfalls die Rendite der Kapitalanlage. Laufende Kosten sind in diesem Zusammenhang ein Faktor, der gerne vernachlässigt wird, dabei können sie die Rendite beachtlich betreffen. Verwaltungskosten des Gebäudes sollten Käufer deshalb unbedingt von Anbeginn mit einberechnen, damit sie keine Überraschung erleben.

Verschleiß verursacht Mehrkosten

Wenn die Jahre verstreichen, nagt der Zahn der Zeit an der gesamten Gebäudestruktur. Wind und Wetter machen der Fassade zu schaffen, das Dach muss möglicherweise nach vielen Jahren Sturmerfahrung ausgebessert werden und auch Fenster oder Türen benötigen aufgrund von Verschleiß Reparaturen. Hinzu kommen Kosten, die bei einer Renovierung nach neuesten Standards anfallen oder der Wechsel von sanitären Anlagen. Der Erhaltungsaufwand sollte absehbar sein, damit sich eine solche Investition in das Gebäude am Ende auch tatsächlich lohnt. Immobilien, die bereits ein halbes Jahrhundert an Ort und Stelle stehen, können daher zu einer langfristig teuren Investition werden. Neubauten hingegen sind profitabler, denn sie verschlingen in den kommenden Jahren höchstwahrscheinlich weniger Kosten in Sachen Instandsetzung.

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