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PR für Immobilienunternehmen – darauf ist zu achten!

Der Immobilienmarkt wächst rasant. Bildquelle: PublicDomainPictures / Pixabay
Der Immobilienmarkt wächst rasant. Bildquelle: PublicDomainPictures / Pixabay

Eine gute Öffentlichkeitsarbeit ist wichtig für jedes Unternehmen, die Immobilienwelt ist da keine Ausnahme. Doch noch immer ist die Anzahl der Immobilienunternehmen, die mit professioneller PR auf sich aufmerksam machen, gering. Neben der Positionierung am Markt und der Gewinnung von Kunden gibt es noch weitere Punkte, die für mehr Engagement in der Öffentlichkeitsarbeit sprechen.

Um langfristig erfolgreich zu sein, benötigt es neben strategischer Organisation und einem agilen Team auch eine clevere Public Relations. Diese trägt maßgeblich dazu bei, die Bekanntheit eines Immobilien-Unternehmens oder eines PropTechs zu steigern und dieses am Markt zu etablieren. „Ein bekanntes Unternehmen besitzt schließlich einen hohen Wiedererkennungswert und sorgt bei Investoren und wie auch Banken gleichermaßen für Vertrauen“, bestätigte Christopher Runge von der BETTERTRUST GmbH den Wert von gelungener PR.

Leider hat die Immobilienbranche in diesem Bereich aber einiges aufzuholen. Gründe dafür gibt es viele: veraltete Strukturen im Marketing, ein – noch – zufriedener Kundenstamm und der Blick auf die erfolgreiche Vergangenheit. Doch gerade der Immobilienmarkt ist dynamisch und einem steten Wandel unterworfen, sei es durch die Digitalisierung, Finanzkrisen oder anderen disruptive Prozesse. Auch oder gerade deswegen ist eine moderne PR besonders für Unternehmen aus der Immobilienbranche wichtig.

Die Initiative zu ergreifen ist der erste Schritt zum Erfolg

Erster zu sein, lohnt sich, es ist besser zu agieren als zu reagieren. Die Erfahrung zeigt, dass Spitzenreiter der Branche auch die Spielregeln innerhalb der Branche definieren und den Markt maßgeblich beeinflussen. Wer eine gute Idee oder ein starkes Konzept hat, sollte dies also nach außen kommunizieren, Stichwort: USP (Unique Selling Proposition).

Das Bereitstellen von Informationen sorgt für Transparenz und ist für jeden potenziellen Interessenten relevant. Fragen können geklärt und aufkommende Missverständnisse so im Keim erstickt werden.

Genauso wichtig ist es aber, sich im Team untereinander zu beraten, um gemeinsam ein starkes Unternehmen repräsentieren zu können. Denn es gibt kaum ein schlimmeres öffentliches Bild eines Unternehmens als das eines heterogenen.

Denn klar, in der eigenen PR soll eine stringente und einheitliche Corporate Identity transportiert werden. Unstimmigkeiten und Widersprüche sind Dissonanzen, die von Außenstehenden direkt auf interne Probleme zurückgeführt werden.

Auf Worte Taten folgen lassen

Nicht nur reden, sondern machen. Gute Ideen sind genau dann von Nutzen, wenn sie umgesetzt werden. Die Formulierung ist neben der Umsetzung der erste zu beachtende Schritt einer erfolgreichen PR-Maßnahme.

Ungenaue Umschreibungen führen schnell zu Unsicherheit und Fehlannahmen. Präzise Aussagen und klar definierte Ziele sind dagegen von großer Bedeutung. Es muss ersichtlich sein, was das Unternehmen vorhat. Ehrlichkeit währt bekanntlich am längsten und sorgt dafür, dass Vertrauen aufgebaut und erhalten bleibt.

Das stellt sich bei der Umsetzung unter Beweis: Was kommuniziert wird, muss eingehalten werden. „Ein Unternehmen mit einer hohen Glaubwürdigkeit hat es einfacher, sein Produkt an den Kunden zu bringen. Auch Studien belegen, dass zumindest in Deutschland noch eine hohe Markentreue bei deutschen Verbrauchern vorherrscht“, führt Christopher Runge von BETTERTRUST fort.

Nähe und Dialog suchen

Auch der Austausch mit Interessenten auf Augenhöhe sollte nicht vergessen werden. Um die Zielgruppe zu erreichen, gilt es, mit dieser in Kontakt zu treten und einen Dialog zu führen. Neben den sozialen Medien bieten auch Veranstaltungen wie Messen oder ein Tag der offenen Tür diverse Möglichkeiten, Präsenz zu zeigen. 

Anonymität sollte vermieden werden, da diese automatisch Fragen mitbringt und zu Abneigung führen kann. Denn wie erwähnt: Unbekannten Marken vertrauen deutsche Verbraucher nur in seltenen Fällen.

Ein angenehmes Gespräch mit direktem Kontakt sorgt hingegen für Vertrauen und wirkt sich nachhaltig positiv auf die Brand Awareness aus. Das hilft, neue Kunden zu werben im B2C-Sektor und bestehende Geschäftsbeziehungen im B2B-Bereich zu festigen.

Kontinuität wahren

Es reicht nicht aus, eine PR-Maßnahme umzusetzen und sich auf etwaigen Erfolgen auszuruhen. Erfolg hat der, der am Ball bleibt, denn der Markt bleibt nicht träge, sondern agiert dynamisch, teils auch überraschend. Neue Firmen werden gegründet und profitieren von dem Stillstand anderer. Nur wer bestrebt ist, regelmäßig Marketingkampagnen umzusetzen und seine PR-Ziele im Blick behält und diese der Marktdynamik anpasst, kann auf Dauer erfolgreich sein.

Ob Neuigkeiten, Bauprojekte oder Bekanntmachungen, eine stete und klare Kommunikation(-sstrategie) ist wichtig. Sie hilft, das Interesse von Bestandskunden zu wahren und potentieller Kunden zu wecken, um beispielsweise mehr über die Entwicklung des Unternehmens zu erfahren.

Wer auf sich aufmerksam macht, bleibt natürlich im Gespräch. Das ist gerade auf dem hart umkämpften Markt der Immobilienwelt wichtig. Wer schnell und flexibel reagieren kann, nimmt Einfluss auf das Geschehen.

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Leonwood

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