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Die Miniküche als ideale Lösung für wenig Platz

Miniküche
Viel Küche auf wenig Platz - die Miniküche Foto: © Richard Salamander - stock.adobe.com

Wer an Traumküchen denkt, hat meist das Bild der modernen und mit allen Schikanen ausgestatteten Großraumküche im Kopf. Kein Wunder, denn Einrichtungsmagazine, einige Häuslebauer und Influencer vermitteln uns dieses Bild der perfekten Küche. Die Realität sieht für viele Menschen aber anders aus, denn nicht immer bieten die räumlichen Gegebenheiten ausreichend Platz für den Küchentraum. Zum Glück gibt es die perfekte Küche aber auch im Kleinformat: Miniküchen nutzen jeden Winkel aus und schaffen so höchste Funktionalität auf wenig Raum.

Was versteht man unter einer Miniküche?

Nein, die Rede ist natürlich nicht von einer Spielküche für Kinder. Auch echte Küchen gibt es im Kleinformat. Singleküchen für kleine Räume bestehen in der Regel aus durchdachten Komponenten, die meist auch intelligente Kombilösungen beinhalten. So wird sichergestellt, dass möglichst viel Funktionalität und Komfort entstehen.

Diese Art der Küche eignet sich nicht nur, wenn der Raum selbst eher klein ist, sondern auch, wenn kein separater Raum für die Küche vorhanden ist. Viele Wohnungen bieten lediglich eine kleine Kochnische – mit guter Planung ist das kein Problem, weil die vorhandene Fläche optimal ausgenutzt werden kann. Die Pantryküche ist also nicht nur platzsparend, sondern gleichzeitig funktionell. Selbstverständlich kann man in der Miniküche all das tun, was man auch in einer größeren Küche tun kann: braten, backen, schneiden, kneten, spülen und vieles mehr.

Vorteile einer Miniküche

Der größte Vorteil einer Miniküche liegt auf der Hand: Sie passt auch dort, wo normale Einbauküchen keinen Platz finden würden. Ein weiterer Pluspunkt ergibt sich daraus, dass Singleküchen in der Regel aus Modulen bestehen, die vormontiert geliefert werden können. Vor Ort muss man dann die Module nur noch verbinden und die Elektrogeräte anschließen – die Montage ist also deutlich einfacher als bei herkömmlichen Einbauküchen.

Nur weil man in Hinblick auf die vorhandene Quadratmeterzahl nicht flexibel sein kann, bedeutet das nicht, dass man auch beim Design der Küche auf Flexibilität verzichten muss. Die pfiffigen Miniküchen gibt es mittlerweile in vielen unterschiedlichen Designs und Stilrichtungen. Außerdem sind die kleinen Küchen wahre Stauraumwunder und preislich deutlich weiter unten angesiedelt als Einbauküchen.

Für wen sind Miniküchen gedacht?

Grundsätzlich kann sich natürlich jede Person, die sparen möchte oder keinen Mehrwert in einer großen Küche erkennt, eine Miniküche kaufen. Die Zielgruppe der auf Singleküchen spezialisierten Küchenbauer besteht aber vor allem aus Studenten, Singles oder Paaren, die in einer Einzimmerwohnung leben.

Weil sich Miniküchen durch eine hohe Funktionalität auszeichnen, kann man natürlich trotzdem kochen und Speisen zubereiten. Miniküchen unterscheiden sich also deutlich von Teeküchen, die vorrangig dazu dienen, Wasser zu erhitzen und vereinzelt angefallenes Geschirr zu spülen. Das Klischee der nie benutzten Singleküche existiert heutzutage also eher zu Unrecht.

Die richtige Planung bei der Gestaltung einer Miniküche

Planung einer Minküche
Planung einer Minküche Foto: ©olga_polyanskaya – stock.adobe.com

Platzsparend, funktional und das alles bei einem guten Preisleistungsverhältnis – das klingt zu schön, um wahr zu sein? Tatsächlich kommt es vor allem auf die richtige Küchenplanung an, wenn man die kleinformatige Küche regelmäßig zum Kochen, Spülen & Co nutzen möchte:

Damit der kleine Raum nicht zu unruhig wirkt, ist es sinnvoll, auf eher zurückhaltende und zeitlose Designs zu setzen. Dadurch wirkt die Küche flächiger und größer, fügt sich aber dennoch perfekt in das Raumbild ein. Um diesen Effekt zu verstärken, sollte man auf grifflose Fronten setzen, um das ruhige Gesamtbild nicht unnötig zu stören.

Bei der Planung einer Singleküche ist es außerdem wichtig, nicht nur auf Stauraum, sondern auch auf ausreichende Funktionalität zu setzen. Diese kann man vor allem erreichen, wenn man den vorhandenen Platz optimal ausnutzt und zusätzliche Features einplant. Das können ausziehbare Schubläden an Stelle von Sockelleisten sein oder auch aufklappbares Abtropfgitter für gespültes Geschirr.

Viele Miniküchen bestehen lediglich aus einer Küchenzeile. Oft reicht der Platz dafür aber nicht aus. Das ist kein Grund, um an Funktionalität und Großzügigkeit einzubüßen. Miniküchen können auch in Ecken verbaut werden. Sogar vorhandene Nischen können mit einbezogen werden – solange die Arbeitsplatte vorne bündig abschließt, tut das der Optik keinen Abbruch. Es lohnt sich also, sich vom Experten beraten zu lassen, um die ideale Lösung für einen individuellen Raum zu finden.

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