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Hausbau-Tipps

Fullwood: Schadstofffrei wohnen im individuellen Familien-Blockhaus

Schadstofffrei wohnen im individuellen Familien-Blockhaus
Schadstofffrei wohnen im individuellen Familien-Blockhaus Foto: © uwe weiser / FULLWOOD Wohnblockhaus

Ganz nach den Bedürfnissen und Wünschen der Eigentümer wurde das behagliche und großzügige Domizil entworfen und geplant. Ohne Keller, aber dafür mit sehr hohem Kniestock und flacher Dachneigung, so dass das Holzhaus zwei Vollgeschosse besitzt.

Die hellen, 20 cm dicken Kiefernwände wurden außen durch einen milchigen Anstrich (mit Silberpigmenten) vor dem Vergrauen und Nachdunkeln geschützt und bekamen innen einen UV-Schutz, damit das Holz auch dort nicht nachdunkeln kann. Denn neben einer modernen, geradlinigen Optik ist den Hauseigentümern Helligkeit besonders wichtig. Deshalb ließen sie an der süd-westlichen Giebelwand und an der süd-östlichen Traufwand, große bodentiefe Fensterflächen einfügen, die reichlich Tageslicht hereinströmen lassen.

Offenes und lichtes Wohnkonzept      

Außerdem gibt es einen firsthohen Luftraum zwischen Koch- und Essbereich im Erdgeschoss, in den durch die Dachfenster des Obergeschosses noch mehr natürliches Licht eindringt. Der kompakte, schnörkellose Baukörper beinhaltet einen rechteckigen Hausgrundriss plus angebauten, eingeschossigen Hauswirtschaftsraum. Dieser besitzt einen eigenen Eingang sowie eine Verbindungstür ins Haus. Das Erdgeschoss ist, bis auf eine Gäste-Dusche/WC und ein Gästezimmer, komplett offengehalten. Auf der weitläufigen Fläche des offenen Wohnbereiches gehen Küche, Esszimmer und Sofaecke ineinander über. Der Wohn-/Ess-/Koch-Raum ist optisch durch drei Holzstützen, den firsthohen Luftraum, einen Kaminofen und eine leichte, transparent wirkende Geschosstreppe (Schiffsdielen/Eichenholz) in einzelne Bereiche gegliedert. Im Obergeschoss geht es von der mittig positionierten Galerie zu drei sehr geräumigen Schlafzimmern und zum Wohn-Bad der Familie. Die Galeriebrüstung besteht aus großen, freistehenden Glasplatten, die von handschmeichelndem Eichenholz umrahmt sind.

Überraschende Ein- und Ausblicke

Von der Galerie aus kann man hinab in den Wohnbereich schauen, oder durch das gegenüberliegende bodentiefe Fenster hinaus in den großen Garten blicken. Der Clou: Die an den Luftraum angrenzenden Schlafzimmer besitzen Fenster dorthin, so dass noch mehr natürliches Licht in die Schlafräume gelangt. Für die gewünschte Privatsphäre und Abdunkelung sorgen Vorhänge. Da so viel natürliches Licht in Holzhaus „Pendlingblick“ einfallen kann, verträgt es ausschließlich Holzwände sehr gut, ohne dunkel oder drückend zu wirken. Auf tapezierte Trennwände (Ständerbau!) hat das Eigentümerpaar verzichtet. Sogar die Fußböden wurden einheitlich mit Eichendielenparkett im Naturton verkleidet, und die imposanten Sichtbalkendecken sowie der sichtbare Dachstuhl tragen zum eindrucksvollen, bodenständigen Ambiente des Hauses bei. Auch die anthrazitfarbenen Fensterrahmen sind aus Holz, lediglich die Böden und manche Wandteile in den Bädern und im Hauswirtschaftsraum wurden mit anthrazitfarbenen Fliesen verkleidet.

Vollmontage plus Eigenleistung

© uwe weiser / FULLWOOD Wohnblockhaus

Ihr Haus hat die Baufamilie komplett von Fullwood aufbauen lassen und den Ausbau mit örtlichen Handwerksfirmen organisiert. Zum Heizen entschieden sie sich für einen großen Specksteinofen, der sowohl mit Holzscheiten als auch mit Holzpellets betrieben werden kann, und dessen Strahlungswärme sehr lange gespeichert wird. Außerdem gibt es eine Wandheizung aus Juramarmor, die aber kaum genutzt wird. Die Polarkiefernwände dämmen hervorragend, ganz ohne zusätzliche Dämmschicht, und die Wärmeschutzfenster sowie gute Dachisolierung leisten ebenfalls ihren Beitrag zur Wärmeisolierung. In den Bädern ergänzen elektrisch betriebene Fußbodenheizungen das Heizsystem und für grüne, autarke Stromversorgung sorgt in Zukunft eine solare Anlage, deren Installation auf dem Hausdach bereits vorbereitet ist. Via App können der Kaminofen und die Dachfenster (mit Regensensor) automatisch gesteuert werden. 

Quelle: Jannette Weiser-Lieverscheidt

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