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DIY-Umzug ins eigene Haus erfolgreich planen

Familie und Kinder ruhen sich aus nach Umzug
Glückliche Familie und Kinder ruhen sich aus nach dem selbst organisierten Umzug ins neue Eigenheim Foto: ©Robert Kneschke - stock.adobe.com

Eine Immobilie ist der Traum vieler Mensch. Geht es um ein eigenes Haus, kostet dieses in der Regel sehr viel Geld. Sind nach dem Hausbau die Finanzmittel knapp und stehen noch die Ausgaben für das Anlagen der Außenanlagen an, ist es umso wichtiger, dass Sie bei einem Umzug sparen, wo es nur geht.

DIY-Umzug versus Umzug mit der Firma – Vorteile im Überblick

Wenn Sie den Umzug selbst planen und umsetzen, werden Sie auf jeden Fall Geld sparen. Wie viel Sie konkret sparen, hängt von verschiedenen Faktoren ab und setzt voraus, dass Sie genügend private Helfer organisieren können, die gratis Kisten schleppen und beim Einräumen helfen.

Wer gemeinsam mit guten Freunden oder der Familie umzieht, der bildet ein hoffentlich gut funktionierendes Team. Eine solche Aufgabe gemeinsam zu meistern, schweißt unweigerlich zusammen. In dem Fall wird aus dem Umzug ein tolles Projekt, an das man sich gerne zurückerinnert. Gehen alle Beteiligten einigermaßen entspannt an die Sache heran, kann man beim DIY-Umzug sogar Spaß haben. Dagegen geht es bei Umzug mit der Firma deutlich sachlicher zu.

Zudem können Sie Ihre Pläne auch kurzfristig ändern, wenn zum Beispiel Helfer doch keine Zeit haben, das Wetter nicht passt oder organisatorische Dinge anstehen. Das ist beim Umzug mit einer Firma nicht möglich, weil hier der Termin in der Regel fest und einige Wochen im Voraus vereinbart wird. Dieser lässt sich gar nicht mehr oder nur gegen Aufpreis verschieben.

Achtung: während der aktuellen Corona-Pandemie kann es zu Einschränkungen beim Umzug kommen. 

Diese Nachteile erwarten Sie bei DIY-Umzug

Natürlich hat es auch Nachteile, wenn Sie einen Umzug ganz ohne Profis über die Bühne bringen. Sie werden mehr Zeit brauchen, weil sowohl Sie selbst als auch die Helfer wenig oder sogar keine Erfahrung beim Umzug haben. Das kostet im Endeffekt auch Nerven, wenn man zum Beispiel sperrige Möbel nicht auf Anhieb korrekt transportiert oder sich beim Platz im Transporter verschätzt hat.

Die Helfer müssen Sie auf eigene Faust suchen. Bedenken sollten Sie hierbei, dass manch eine Person eventuell wegen einer kurzfristigen Erkrankung oder aufgrund von anderen wichtigen Terminen als Helfer ausfällt. Das kann bei einer Firma nicht passieren, weil Sie mit diesem Unternehmen einen entsprechenden Vertrag abgeschlossen haben. Können Mitarbeiter plötzlich doch nicht arbeiten, ist das das Problem der Umzugsfirma.

Bei einem Umzug können Dinge entweder während des Transports im Auto oder beim Abbauen sowie Aufbau zu Bruch gehen. Eine professionelle Umzugsfirma ist für diesen Fall versichert und Sie müssen sich um nichts weiter kümmern. Geht beim DIY-Umzug etwas kaputt, sind Sie alleine verantwortlich dafür, den Schaden zu ersetzen.

So viel Geld lässt sich durch den DIY-Umzug sparen

Sie sparen bei einem privaten Umzug sowohl die Kosten für eine professionelle Spedition als auch die Kosten für eine Umzugsfirma. Das bedeutet allerdings nicht, dass Sie beim DIY-Umzug kein Geld ausgeben müssen.

Planen Sie unter anderem die Kosten für die Miete eines oder mehrerer geeigneter Transporter mit ein. Denken Sie an den Treibstoff sowie das Geld für einen Fahrer, sofern Sie selbst keinen entsprechenden Führerschein besitzen. Auch die Reservierung für eine geeigneten Parkplatz direkt vor dem Haus kostet Geld, sofern es keinen großzügigen Innenhof, eine breite Einfahrt oder ähnliches gibt. Verpackungsmaterial kostet ebenfalls jede Menge Geld. Hier reicht es nicht, einige Umzugskartons zu beschaffen. Auch Folien, Planen und Teppiche für das Sichern und Abpolstern vom Möbel sowie empfindlichem Hab und Gut müssen vorhanden sein.

Falls es nicht genügend Freunde oder Angehörige gibt, die beim DIY-Umzug mit anpacken, müssen Sie sich um bezahlte Helfer kümmern. Diese Kosten sollten nicht unterschätzt werden.

Wie viel Sie tatsächlich bei einem privaten Umzug gegenüber dem Umzug mit einer professionellen Firma sparen, lässt sich nicht pauschal sagen. Haben Sie viele freiwillige Helfer, die vielleicht sogar ein passendes Fahrzeug besitzen oder Ihnen Verpackungen ausleihen, kann der DIY-Umzug jedoch um die Hälfte billiger sein. Natürlich hängt die konkrete Ersparnis auch davon ab, für welchen Tarif und für welche Umzugsfirma Sie sich ansonsten entscheiden hätten. Hier gibt es signifikante preisliche Unterschiede je nach Region, Anbieter und Umfang des Umzuges.

So läuft der DIY-Umzug in der Praxis ab

Familie im neuem Haus
Familie im neuem Haus Foto: ©Konstantin Yuganov – stock.adobe.com

Um bloß keine Dinge mitzunehmen, die Sie eigentlich gar nicht mehr benötigen, sollten Sie bereits vor dem Umzug ausmisten. Gehen Sie sämtliche Ihrer Habseligkeiten durch und fragen Sie sich ehrlich, ob Sie diese wieder brauchen werden. Denken Sie daran: Alles, was Sie nicht aussortieren, müssen Sie mühevoll verpacken, in den Transporter räumen und im neuen Haus wieder auspacken sowie verstauen.

Legen Sie den Termin für einen Umzug am besten so früh wie möglich fest. Damit gehen Sie sich sicher, dass nicht nur Sie selbst, sondern auch Ihre Helfer die maximal Planungssicherheit haben. Beantragen Sie den Urlaub bei der Arbeit, sobald der Termin feststeht. Falls sich nicht genügend Helfer finden, ist jetzt auch der richtige Zeitpunkt, um sich nach bezahlten Helfern umzusehen. Im Web oder in lokalen Anzeigen finden sich unter anderem Studenten, die für wenig Geld mit anpacken.

Nicht nur die Helfer, sondern auch der Transport muss frühzeitig ausgesucht und anschließend reserviert werden. Vergleichen Sie die Angebote verschiedener Anbieter, um das günstigste Angebot zu finden.

Überlegen Sie sich, ob Sie am alten oder am neuen Wohnort Halteverbotsschilder benötigen werden. Zum Rangieren mit dem Transporter sowie zum Be- und Entladen werden Sie viel Platz benötigen. Bestellen Sie die entsprechenden Schilder und stellen Sie diese früh auf, damit am Tag des Umzuges alles frei ist.

Umzugskisten können Sie sich entweder in Neu oder in Gebraucht besorgen. Kaufen Sie im Zweifel lieber eine Kiste mehr als eine zu wenig und achten Sie auf die Tragfähigkeit der Kisten. Nichts ist ärgerlicher als ein ausgrissener Boden einer Umzugskiste. Sie finden passende Angebote bei der-umzugsshop.de

Packen Sie anschließend schon einmal alle Dinge ein, welche Sie kurz vor dem Umzug nicht mehr in der alten Wohnung brauchen werden.

Im nächsten Schritt werden die Möbel demontiert und entsprechend verpackt. Da es gerade in der Endphase des Hausbaus oft stressig wird, kann auch eine Möbeleinlagerung sinnvoll sein. So sparen Sie die Zeit. Es setzt allerdings voraus, dass Sie die betreffende Möbelstück nicht benötigen.  Achten Sie darauf, dass Sie nach dem Umzug wieder alle zusammengehörigen Teile inklusive Schrauben und andere Kleinteile finden sowie zuordnen können.

Am Tag des Umzuges sollten Sie genügend Pausen einplanen und für Getränke sowie Speisen sorgen. Vielleicht haben Sie Glück und Ihre privaten Helfer kommen am nächsten Tag noch einmal vorbei, um beim Auspacken, Verstauen und der Möbelmontage zu helfen.

Nach dem Umzug geht es an das Einrichten des neuen Hauses und das Auspacken der Umzugskisten. Vergessen Sie nicht, sich umzumelden, Versicherungen anzupassen und Verträge anzupassen.

Fazit

Das Umziehen auf eigene Faust kann zusammen mit Freunden, der Familie oder anderen Helfer nicht nur Geld sparen, sondern sogar Freude machen. Das klappt allerdings nur, wenn Sie von Anfang an alles minutiös planen.

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