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Der Winter kann kommen

Nicht nur das Auto braucht einen regelmäßigen Check, auch das Haus sollte vor dem Winter auf den Prüfstand gestellt werden. So erhöhen Hausbesitzer die Lebensdauer von Immobilie und Anlagen und beugen hohen Energiekosten vor. © Bausparkasse Schwäbisch Hall
Nicht nur das Auto braucht einen regelmäßigen Check, auch das Haus sollte vor dem Winter auf den Prüfstand gestellt werden. So erhöhen Hausbesitzer die Lebensdauer von Immobilie und Anlagen und beugen hohen Energiekosten vor. © Bausparkasse Schwäbisch Hall

Immobilie fit für die kalte Jahreszeit

Die immer kahler werdenden Bäume kündigen ihn bereits an: Der Winter wirft seine Schatten voraus. Doch bevor es sich Hausbesitzer drinnen warm und gemütlich machen, sollten sie die letzten Sonnenstrahlen nutzen und ihre Immobilie fit für die kalte Jahreszeit machen. Die Checkliste von Schwäbisch Hall-Architekt Sven Haustein zeigt sieben Maßnahmen, mit denen Eigenheimbesitzer bares Geld sparen können.

1. Schnee und Graupel kommen von oben – entsprechend beginnt der Wintercheck beim Dach: Der Fachmann, etwa ein Dachdecker oder Flaschner, findet mit seinem geschulten Auge schnell Schwachstellen. Auch wenn es nur ein kleiner Mangel ist, sollte die Ausbesserung umgehend erfolgen. Denn dringt Wasser erstmal ein, führt dies oft zu gravierenden Folgeschäden.

2. Auch die Außenfassade braucht einen gründlichen Check: Durch Risse und kleine Löcher dringt Feuchtigkeit ein, die gemeinsam mit der Kälte eine zerstörerische Wirkung entfalten kann. Daher sollten Eigentümer diese Stellen verputzen (lassen), um Nässe vom Haus fernzuhalten.

3. Verstopft altes Herbstlaub Dachrinnen und Fallrohre, kann das Regenwasser nicht mehr richtig abfließen. Läuft es über, schädigt die Feuchtigkeit die Hausfassade. Eigentümer sollten also einen kleinen Ausflug auf die Leiter nicht scheuen oder einen Dienstleister damit beauftragen, die Rinnen von Laub zu befreien.

4. Schließen Türen und Fenster nicht richtig, droht im Winter ein hoher Energieverlust. Daher sollte vor dem Kälteeinbruch geprüft werden, ob alle Fenster gut eingestellt sind. Auch die Dichtungsgummis sind einen Blick wert: Sind sie porös, sollten sie schnell ersetzt werden.

5. Vor der Heizperiode gehört die Heizungsanlage vom Fachmann gewartet. Er reinigt den Heizkessel und checkt Brenner, Heizwasser und Kondensatleitungen. So ist die Anlage nicht nur wintertauglich, sondern trägt auch zur Senkung von Heizkosten und Energieverbrauch bei.

6. Alle wasserführenden Leitungen, die frostgefährdet sind, sollten vorsorglich abgeriegelt werden. Das gilt insbesondere für Außenleitungen, aber auch Rohre im Keller können betroffen sein. Alternativ müssen sie im Winter gut isoliert werden, denn für Schäden durch geplatzte Rohre kommt in der Regel keine Versicherung auf.

7. Im Garten schützt eine Laubschicht auf den Beeten empfindliche Pflanzen vor der Kälte. Vom Rasen sollten die alten Blätter allerdings entfernt werden. Frostempfindliche Topfpflanzen überwintern an einem geschützten Ort wie dem Keller oder der Garage am besten.

Experten-Tipp

„Nicht nur das Auto braucht einen regelmäßigen Check, auch das Haus sollte vor dem Winter auf den Prüfstand gestellt werden. So erhöhen Hausbesitzer die Lebensdauer von Immobilie und Anlagen und beugen hohen Energiekosten vor“, rät Sven Haustein.

Quelle: Bausparkasse Schwäbisch Hall

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